Donnerstag, 5. Dezember 2019

Ein wirklicher Vollbart mit Barthaarverpflanzung




Der Vollbart ist nun schon seit einigen Jahren das Aushängeschild des modebewussten Mannes. Laut der Umfrage eines großen Männermagazins trägt in Deutschland jede zweite erwachsene männliche Person einen Bart. Nicht immer einen Vollbart, sondern oft auch eine der zahlreichen Varianten. Mitunter wird der Weg zum Vollbart auch dadurch behindert, dass der Bartwuchs an den Wangen oder am Hals nur lückenhaft erfolgt.

Ob nun Vollbart oder der gerade von Frauen an Männern noch mehr beliebte Drei-Tage-Bart, mit Lücken darin ist es mit der Attraktivität nicht weit her. Diese können unterschiedliche Ursachen haben. Eine partielle Hautkrankheit. Ein genetischer Erbfehler ähnlich der androgenetischen Alopezie am Kopfhaar oder eine Vernarbung, die den Bartwuchs an dieser Stelle verhindert. Was genau das Problem ist, kann nur ein Hautarzt feststellen, wenn es nicht wie bei einer Vernarbung eindeutig ist. Bestimmte Hautkrankheiten, wie etwa die Immunkrankheit Alopecia barbae, lassen sich oft nur schwer bekämpfen, selbst mit ärztlich verordneten Therapien. Noch weniger jedoch mit sogenannten Wundersalben oder Pillen, die frei verkäuflich auf dem Markt angeboten werden. Die helfen nur dem Bankkonto desjenigen, der sie verkauft. Was wirklich hilft, ist eine Barthaarverpflanzung, wenn der Hautarzt zuvor abgeklärt hat, ob die betroffene Hautpartie dies zulässt.

Barthaartransplantation macht Vollbärte möglich

Obwohl Barthaare kräftiger als Kopfhaare sind, werden bei einer Barthaartransplantation meist keine Barthaare von einer Stelle zur anderen verpflanzt oder höchstens nur dann, wenn eine wirklich nur kleine Lücke aufzufüllen ist. Dann werden zum Beispiel Barthaarfollikel unterhalb des Kinns entnommen und umgepflanzt. In der Regel reicht jedoch das Spenderpotenzial des eigenen Bartes nicht aus, um größere Lücken damit zu füllen.

Die Spende kommt vom Nacken oder dem Hinterkopf des Patienten. Die hier wachsenden Kopfhaare sind etwas dicker als das 
Haupthaar und damit am besten als Barthaare geeignet. Diese Lösung besitzt zudem den Vorteil, dass sich die direkt sichtbaren OP-Spuren im Gesicht auf die eingepflanzten Haare beschränken, während die Entnahmestelle am Hinterkopf durch darüber liegendes Haar kaschiert werden kann. In der Regel erfolgt die Barthaartransplantation unter Anwendung der FUE-Methode, der Follikel unit extraction. Diese erzeugt zwar zahlreiche, jedoch nur winzige Wunden, die nach etwa 10 Tagen restlos verschwunden sind.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Ist eine Haartransplantation schmerzfrei?



Der Mensch besitzt unzählige Schmerzrezeptoren, die vor allem in der Haut implementiert sind. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Haut ist einerseits das größte menschliche Organ und andrerseits bildet die Haut die Barriere gegen von außen eindringende oder angreifende Objekte und Subjekte.

Am Kopf ist die Dichte der Schmerzrezeptoren besonders hoch, denn hier gilt es, das Gehirn und die wichtigsten Sinnesorgane zu verteidigen beziehungsweise schnellstmöglich vor Verletzungen zu warnen. Nichts anderes machen Schmerzrezeptoren. Sie sind die eingebaute Alarmanlage des Menschen, die 24 Stunden am Tag im Dienst ist.

Die Alarmanlage abschalten

Eine Eigenhaarverpflanzung ist ein Eingriff in die Haut des Menschen und betrifft je nach Umfang eine relativ große Fläche des Kopfes. Einmal während der Entnahme der Haare und einmal während des Einpflanzens in den kahlen Bereichen.

Die Transplantation ist zwar großflächig, jedoch nicht sehr tief gehend. Das menschliche Kopfhaar ist mit seiner Wurzel in der Dermis verankert, das ist die Hautschicht direkt unter der Epidermis, der Hautoberfläche. Zusammen besitzen Epidermis und Dermis am Kopf etwa eine Dicke von 1 bis 1,5 mm. Die zur Entnahme und Einpflanzung verwendete Hohlnadel dringt dementsprechend nur etwa 1,5 bis 2 mm tief ein. Das ist ungefähr so, wie wenn sich jemand versehentlich mit einer Nähnadel sticht. Natürlich verursacht dies Schmerzen und bei einer Haartransplantation können es durchaus 2000 bis 3000 Haare sein, die verpflanzt werden. Damit dies ein verträglicher beziehungsweise schmerzfreier Vorgang wird, setzt der operierende Arzt ein Lokalanästhetikum ein. In der Regel handelt es sich dabei um eine Leitungsanästhesie, bei der die Nervenenden oder Schmerzrezeptoren umspritzt werden.

Die Haartransplantation ist je nach gewählter Methode, etwa FUE oder FUT, eine Operation, die sich über mehrere Stunden erstreckt. Darum werden Betäubungsmittel mit Langzeitwirkung eingesetzt, das sind Betäubungsmittel der Substanzklasse Säuremidtyp, beispielsweise:

Prilocain

Lidocain

Bupivacain

Es sind grundsätzlich nur örtliche Betäubungen, niemals eine Vollnarkose, der Patient bleibt bei vollem Bewusstsein. Trotzdem  
wird der Arzt über eine Anamnese im Vorfeld abklären, ob das gewählte Betäubungsmittel eventuell Nebenwirkungen erzeugt. Haartransplantationen sind so völlig schmerzfrei.

Mittwoch, 25. September 2019

Haare – warum wir sie brauchen!



Als unsere Vorfahren in der afrikanischen Steppe lernten, aufrecht zu gehen, besaßen sie zwar den Vorteil, über das hohe Gras hinwegzusehen, gleichzeitig jedoch waren sie im Verhältnis zu möglichem Jagdwild relativ langsam. In der Folge entwickelte sich der Urahn des Homo Sapiens zum Ausdauerjäger. Eine Ausnahme in der Tierwelt, denn üblicherweise sind Jagd- und Fluchtstrecken nur auf kurze Distanz ausgelegt. Ein Trick der Evolution, um alle Notwendigkeiten zum Überleben in der Natur unter einen Hut zu bringen. Das Fell oder eine dichte Körperbehaarung war gerade für Säugetiere beziehungsweise Warmblüter notwendig, um sie vor der Nachtkälte zu schützen. Damit lassen sich jedoch keine langen Strecken im schnellen Tempo zurücklegen, ohne zu überhitzen. Nur der Mensch machte hier eine Ausnahme und mit der Entdeckung des Feuers glich er auch die fehlende Körperbehaarung aus. Eine Entwicklung, die jedoch nicht von heute auf morgen stattgefunden hat, sondern Millionen von Jahren dauerte. Am Ende dieser Entwicklungsstufe steht der heutige Mensch, der nur noch auf dem Kopf, unter den Achseln und im Schambereich Haare aufweist.

Warum denn überhaupt noch Haare?

Unser Gehirn ist einerseits unser wichtigstes Organ, andrerseits sitzt es an einer sehr exponierten Stelle des Körpers. Unsere Kopfhaare dienen hier als Isolation gegen Wärme und Kälte zugleich, wobei es regionale Unterschiede gibt. Menschen in heißen Klimazonen weisen in der Regel dicke und schwarze, jedoch relativ wenige Haare auf, die gut vor der Sonneneinstrahlung schützen. Menschen in kühlen oder gemäßigten Klimazonen besitzen dünnere, oft helle, aber dafür zahlreichere Haare, die ein wärmendes Polster bilden.

Die Jagd spielt für uns kaum noch eine Rolle, wohl aber das Kopfhaar, das zum Symbol für jugendliche Kraft und Ausdauer wurde, sich aber je nach Veranlagung gerade bei Männern schon frühzeitig zurückbildet. Stirnglatzen, Tonsuren und Geheimratsecken können sich schon bei dreißigjährigen Männern ausbilden. Eine Eigenhaarverpflanzung kann die Glatzenbildung dauerhaft rückgängig machen. Die Haartransplantation ist aktuell das einzige Verfahren, die dies gewährleistet. Moderne und schonende Methoden, wie etwa die FUE-Technik, sorgen für gute Ergebnisse in einem angemessenen Zeitrahmen, um so schnell wieder volles Haar zu besitzen.

Samstag, 31. August 2019

Neue Augenbrauen einpflanzen lassen



Vor allem Frauen sind darauf bedacht, möglichst Makellos zu erscheinen. Oft werden darum die Augenbrauen in schöner Regelmäßigkeit gezupft, wobei dies durchaus zum Totalverlust führen kann. Manchmal ist der Totalverlust sogar beabsichtigt und an Stelle der natürlichen Augenbrauen entsteht eine Dauerkosmetik, eintätowierte Augenbrauen.

Dabei besitzen die echten Augenbrauen durchaus wichtige Funktionen. Zunächst einmal schützen sie die Augen vor dem salzhaltigen Schweiß, der sich bei größeren Anstrengungen auf der Stirn bildet und sonst in den Augen ein Brennen verursacht. Augenbrauen sind aber auch ein wichtiger Bestandteil der Mimik eines Menschen. Weit wichtiger etwa als die Augen oder der Mund. Das Augenbrauenspiel drückt Gefühle der unterschiedlichsten Art aus, von der Freude über Desinteresse bis hin zu Zorn und Wut. Augenbrauen sind für jeden Menschen ein persönliches Charakteristikum. Menschen mit eintätowierten oder gänzlich fehlenden Augenbrauen wirken dementsprechend etwas Gefühllos und Steif. Natürlich gibt es den Verlust der Augenbrauen nicht nur durch kosmetische Maßnahmen. Auch Krankheiten oder Medikamente können den Haarausfall an den Augenbrauen bewirken.

Per Eigenhaarverpflanzung die Augenbrauen wieder herstellen

Haartransplantationen, um Geheimratsecken oder Stirnglatzen wieder mit Haaren zu beleben, sind längst nichts Ungewöhnliches mehr. Das funktioniert ebenso mit den Augenbrauen. Die Haare der Augenbrauen besitzen denselben inneren Aufbau wie das Kopfhaar. Dementsprechend können aus der Kopfregion Haare entnommen und im Augenbrauenbereich eingesetzt werden.

Zur Anwendung kommt hierbei die FUE-Methode, ein sehr schonendes und zugleich bewährtes Verfahren. Dabei werden mit einer sehr feinen Hohlnadel sogenannte Crafts aus dem hinteren unteren Kopfbereich entnommen. Crafts sind natürlich gewachsene Bündel von 1 bis 4 Haaren. Nach einer Untersuchung auf ihren Gesundheitszustand werden die Crafts dann im Augenbrauenbereich eingepflanzt, bis die ursprüngliche Dichte der Augenbrauenhaare erreicht ist.

Augenbrauenverpflanzungen lassen sich beispielsweise in der Türkei sehr kostengünstig bei höchster qualitativer Zuverlässigkeit durchführen. Die auf Gesundheitsreisen spezialisierte Agentur Health Travels, die Büros in Frankfurt am Main und in Istanbul unterhält, organisiert die komplette Reise und sorgt für den notwendigen Service, wie etwa deutschsprachige Ansprechpartner, und dies bis in den OP-Raum hinein. 

 

Dienstag, 30. Juli 2019

Barttransplantation – ist das möglich?



Bärte sind die Zierde vieler Männer. Der gepflegte Drei-Tage-Bart genauso wie der dichte Vollbart. Nicht zu vergessen, die weiteren Varianten, die Bartträger gerne präsentieren. Doch nicht jeder Mann kann sich über ein ausreichendes Bartwachstum freuen. Die genauen Ursachen, warum der Bartwuchs unterschiedlich verteilt ist, konnten bisher nicht restlos erkundet werden. Eine Möglichkeit sind genetische Erbanlagen. Immerhin gibt es auf der Erde ganze Regionen, in denen der männliche Teil der Bevölkerung einen nur schwach ausgeprägten Bartwuchs vorweisen kann. Evolutionsforscher sehen im Bart des Mannes ein Zeichen für Dominanz und Stärke, wobei extreme klimatische Verhältnisse in der Vergangenheit den Hormonhaushalt der Männer so veränderte, dass sich der Bartwuchs verringerte und dies in das genetische Erbe einfloss. Über Völkerwanderungen und die langsame Ausbreitung setzt sich heute der Genpool eben aus Männern mit starkem oder eher schwachem Bartwuchs zusammen.  

Wahrscheinlich kennt jeder einen Freund, Bekannten oder Verwandten, dessen Bartwuchs nicht den Idealvorstellungen entspricht. Zu dünn oder zu große beziehungsweise kleine Lücken, die das harmonische Bild stören. Es können natürlich auch Narben oder die Nebenwirkungen von einer Strahlen- respektive Chemotherapie sein.

Mit einer Barthaarverpflanzung Abhilfe schaffen

So wie Haartransplantationen am Kopf vorgenommen werden, um etwa Geheimratsecken oder Stirnglatzen zu beseitigen,
können auch Barthaare transplantiert werden. Allerdings können dabei die Kopfhaare nicht verwendet werden, denn diese besitzen eine andere Struktur als Barthaare. Folglich werden dazu die vorhandenen Barthaare entnommen und in die Bereiche eingepflanzt, in denen bisher keine Barthaare sprießen. Es besteht nun nicht die Gefahr, dass durch die Entnahme an anderer Stelle neue Lücken entstehen. Den entnommenen Barthaaren folgen bald neue Haare, denn es werden zwar die Barthaare mit den sogenannten Follikeln mittels einer Hohlnadel unter lokaler Betäubung entfernt, nicht jedoch die Papille, die in der Haut sitzt und neues Barthaar wachsen lässt.

Bei der Barthaarverpflanzung kommt die FUE-Methode zur Anwendung, die keinerlei Narben hinterlässt. Da eine Barthaarverpflanzung als kosmetische OP bezüglich der Kosten nicht von den Kassen getragen wird, lohnt sich ein kurzer Ausflug nach Istanbul, organisiert von der Agentur Health Travels, um die Operation dort durchführen zu lassen. Eine Kostenersparnis von bis zu 50 % bei gleich hoher Qualität ist ein gewichtiges Argument, oder?


Dienstag, 25. Juni 2019

Wer hats erfunden? Ein Japaner?



Wenn es um Haartransplantation geht, dann denken die Menschen heute kaum daran, dass auch diese kosmetisch-chirurgische Methode der Haarerneuerung einmal irgendwo ihren Ursprung hatte. Heute reisen zum Beispiel viele Schweizer, Österreicher oder Deutsche nach Istanbul zur Haartransplantation, vortrefflich organisiert durch Health Travels, der Agentur für Gesundheitsreisen mit Sitz in Istanbul und Frankfurt am Main.

Doch die Ursprünge der modernen Methoden wie der FUE-Haartransplantation finden sich vorgeblich im Land der aufgehenden Sonne, in Japan.

Im Jahr 1886 wird in Tenri-shi, in der Präfektur Nara Shoji Okuda geboren. Da in Japan in der Jugendzeit Okudas noch kein Ausbildungssystem für Ärzte bestand, brachte er sich das notwendige Wissen teils über Bücher, teils als Assistent in Kliniken bei. Bereits im Jahr 1912, mit gerade einmal 26 Jahren, eröffnete Shoji Okuda seine eigene Klinik.

Die Punch-Transplantation

Im Laufe der Jahre behandelte Okuda im Bereich der Allgemeinmedizin zahlreiche Menschen, er beschäftigte sich aber auch mit der kosmetischen Wiederherstellung von Unfall- und Kriegsopfern. Vor allem damit, wie etwa bei Narben von Brandwunden oder nach einer Lepra-Erkrankung an den kahlen Stellen wieder Haare wachsen konnten. Gerade für Menschen mit entstellenden Narben im Kopfbereich sind Haare ein wichtiges Mittel, um die Wundmale zu kaschieren.

Im Jahr 1939 veröffentlicht Okuda im japanischen Journal für Dermatologie und Urologie einen Bericht, indem er über 30 Fälle beschreibt, in denen er mittels Punchtransplantation erfolgreich Eigenhaarverpflanzungen vornahm.

Doch ist Okuda wirklich der erste Mediziner, der erfolgreiche Haartransplantationen durchführte? Tatsächlich wurde die erste erfolgreiche Haartransplantation von dem in Istanbul geborenen Arzt Menahem Hodara im Jahr 1897 durchgeführt. Allerdings nutzte Hodara, der in der Türkei, Deutschland und Österreich seine Ausbildung erhielt, damals ganze Hautlappen zur Verpflanzung und nicht die Punchtechnik, die Okuda erst über 40 Jahre später einsetzte. Das in den späteren Jahrzehnten, ab den 1960er-Jahren, Okudas Punchtechnik als Basis für moderne Techniken verwendet wurde und nicht die großflächige Kopfhautverpflanzung Hodaras, lag vor allem am wesentlich geringeren Infektionsrisiko und des schnelleren Heilprozesses.



Im Gegensatz zur heute gängigen FUE-Methode ist aber auch Okudas Punchtechnik recht grobflächig und kann natürlich nicht so präzise sein, die Grundzüge der Verpflanzung einzelner Crafts sind aber bereits vorhanden. Damit hat sich Okuda (Japan) wohl wirklich den Verdienst erworben, es erfunden zu haben. Hodara (Türkei) darf dafür von sich behaupten, die weltweit erste erfolgreiche Haartransplantation durchgeführt zu haben.  


Mittwoch, 29. Mai 2019

DKK2 – wieder ein neuer Weg gegen Haarausfall?



Haarausfall beschäftigt die Menschen als ein Problem, das zwar keine direkte körperliche Schädigung verursacht, jedoch durchaus schwere psychologische Folgen haben kann. So wurde im Laufe von Jahrtausenden vermutlich schon Alles aus der großen Apotheke von Mutter Natur ausprobiert, um verlorene Haare wieder dazu zu bringen, erneut zu wachsen.

Während es früher so delikate Mittel wie Pferdemist oder recht dubiose Tinkturen mit der Galle von Schweinen waren, die zu neuer Haarpracht verhelfen sollten, um nur zwei Beispiele zu nennen, wird in Zeiten der Aufklärung detaillierter und tiefer forschend vorgegangen. Längst wurde die tatsächliche Ursache für den häufigen Haarausfall von Männern festgestellt, zwei genetische Defekte, die sich seit Urzeiten vererben und dafür sorgen, das in bestimmten Bereichen des Kopfes die dort wachsenden Haare auf genau das Hormon allergisch reagieren, das eigentlich das Haarwachstum fördert.

Das Dickkopf-Protein schaltet Haarwachstum ein?

Der etwas seltsame Name des Proteins geht auf Prof. Dr. Christof Niehrs zurück, der entdeckte, das dieses Protein oder besser das Gen dazu die Entwicklung des Kopfes im Embryo-Stadium steuert, weshalb es Dickkopf-1-Protein benannt wurde.

Das DKK2 oder Dickkopf-2-Protein wiederum ist unter anderem dafür zuständig, wo am Körper Haare wachsen sollen und wo nicht. So sorgt DKK2 etwa an den Handinnenflächen wie auch an den Fußsohlen dafür, das dort keine Haare wachsen. Um dies zu bewerkstelligen, blockiert DKK2 den sogenannten Wnt-Signalweg. Darunter muss sich so etwas wie einer von vielen Kanälen vorgestellt werden, die durch den Körper verlaufen und die bestimmte äußere Reize an verschiedene Orte transportieren, so auch der Reiz, Haarpapillen auszubilden.

Nun stellen sich andere Forscher natürlich die Frage, ob der genetisch bestimmte Haarausfall nicht auch etwas mit dem DKK2-Protein zu tun haben könnte. Immerhin wurde es bei Mäusen bereits geschafft, das DKK2-Protein auszuschalten, worauf sich bei diesen an sonst eigentlich kahlen Stellen Haare ausbildeten. Ob jedoch die genetische Fehlbildung der Haare bei der androgenetischen Alopezie durch die Blockierung des DKK2-Proteins aufgehoben wird, steht noch in den Sternen, zumal noch nicht einmal sicher ist, dass das DKK2-Protein auf der Kopfhaut wirksam ist.

Nicht in den Sternen steht jedoch, dass aktuell nur eine Eigenhaarverpflanzung gegen ererbten Haarausfall hilft. Die Hilfe zur Hilfe wiederum findet sich bei Health Travels, der Agentur für Medizinreisen in die Türkei.

Freitag, 29. März 2019

Keine Angst vor Onkel Doktor



Das vor einer Operation bei einem Patienten mehr oder weniger große Ängste entstehen, ist selbstverständlich. Selbst bei einer OP mit nur lokaler Betäubung in sitzender Haltung ist es trotzdem nicht irgendetwas Alltägliches. Die Eigenhaarverpflanzung ist genau so eine Art der Operation, bei der der Patient nur ambulant behandelt wird. Ein Klinikaufenthalt über eine oder mehrere Nächte ist nicht notwendig.

Die beste Art, einem Menschen seine Ängste zu nehmen, ist es, genau zu erklären, was passiert und was gerade vor sich geht. Da nicht wenige Männer den Preisvorteil einer Haartransplantation in Istanbul wählen, stellt die organisierende Agentur Health Travels zusammen mit der Klinikleitung einen deutschsprachigen Mitarbeiter zur Verfügung, der die Angaben des Chirurgen übersetzt und bei Fragen diese übermittelt. So sind die Ärzte etwa in der Bati Göz Klinik in Istanbul natürlich des Englischen mächtig, nicht jedoch der sehr komplexen deutschen Sprache.

Was passiert z. B. bei einer FUE-Haartransplantation?

Die FUE-Methode ist das aktuell schonenste und erfolgreichste Verfahren im Bereich der Eigenhaarverpflanzung. In Istanbul ist sie der Standard. Sie zeichnet sich dadurch aus, das aus dem Haarkranz des Patienten die Haare zur Verpflanzung einzeln oder besser in Bündeln (Crafts) zu 1 bis 4 Haaren entnommen werden, um sie später an den vorgesehenen kahlen Stellen einzupflanzen.

Im Gegensatz dazu wird etwa bei der etwas älteren FUT-Methode ein ganzer Haarstreifen entnommen, die entstandene Wunde
vernäht und die Haare auf dem Streifen einzeln extrahiert, um sie zu verpflanzen.

In der Regel nutzt der Chirurg für die Entnahme und die Einpflanzung während einer FUE-OP eine elektrische Hohlnadel. Sie ist vergleichbar mit dem Bohrer beim Zahnarzt und beschleunigt einfach den Vorgang. Schmerzen verspürt der Patient dabei nicht, da alles unter lokaler Betäubung vor sich geht. Im schlimmsten Fall erzeugt die Hohlnadel eine leichte Vibration in der Kopfhaut. Nicht selten findet während der OP eine angeregte Unterhaltung zwischen dem Arzt, der MTA, dem Patienten und dem Übersetzer statt oder es wird einfach Musik gehört, die vor der Operation ausgewählt werden kann.

Eine Eigenhaarverpflanzung dauert mehrere Stunden, das ist vielleicht als Wermutstropfen anzusehen. Doch dafür wird der Patient später mit vollem Kopfhaar entschädigt an Stellen, die vorher Halbglatzen oder Geheimratsecken waren. Das ist es schon wert.   





Donnerstag, 28. Februar 2019

Rauchen beschleunigt Haarausfall



Der Glimmstängel wird, meist zu Recht, für eine ganze Anzahl von Erkrankungen verantwortlich gemacht. Auch in Bezug auf den Haarausfall besitzt das Rauchen zumindest eine negative Wirkung. Gerade für Männer, die an einer androgenetischen Alopezie leiden, stellt das Rauchen sozusagen einen Beschleuniger des Haarausfalls dar.

Die androgenetische Alopezie oder der ererbte Haarausfall ist die häufigste Form der Kahlheit bei Männern. Allein in Europa sind davon rund 60 % aller männlichen Personen betroffen. Dabei sterben infolge einer Unverträglichkeit gegenüber einem Nebenhormon des Testosterons vor allem im oberen Kopfbereich die Haarwurzeln ab und die Haare fallen dauerhaft aus. Wie schnell dieser Prozess vor sich geht, ist von verschiedenen weiteren Faktoren abhängig.

Sehr wichtig ist hierbei die Durchblutung der Kopfhaut. Auch unsere Haare werden über das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Rauchen jedoch sorgt für eine Verengung der Blutgefäße und damit für eine verlangsamte Durchblutung. Der Nachschub an Nährstoffen und Sauerstoff für die Haarwurzeln kommt ins Stocken. Nun kommt für die Haare neben der ererbten Hormonunverträglichkeit auch noch eine Unterversorgung ins Spiel, was den Haarausfall vorverlegt.

Eine Studie in Asien liefert Fakten

Bereits im Jahr 2007 führten Forscher in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh eine Studie mit 740 asiatischen Männern durch. Dabei
wurden das Alter, die Familienanamnese und weitere individuelle Risikofaktoren berücksichtigt. Diese Faktoren wurden wiederum mit den Rauchgewohnheiten der Probanden abgeglichen. Das Ergebnis war eindeutig. Es besteht ein statistisch nachweisbarer Zusammenhang zwischen Haarausfall und der Menge an Zigaretten, die täglich geraucht werden.

Natürlich kann es hierbei keine exakte Grenze geben, mit der die Beschleunigung des Haarausfalls mit der genauen Anzahl der Zigaretten kulminiert. Im Durchschnitt jedoch zeigt sich, dass Raucher, die mehr als zehn Zigaretten täglich konsumieren, stärker von Haarausfall betroffen sind als weniger starke Raucher. 


Auch wenn nun diese schlechte Gewohnheit abgelegt wird, lässt sich bei der androgenetischen Alopezie der Haarausfall nicht ganz stoppen. Er schreitet nur etwas langsamer fort. An den kahlen Stellen wieder Haare wachsen zu sehen, ist leider nur Wunschdenken, oder besser fast nur Wunschdenken. Einzig und allein eine Eigenhaarverpflanzung kann wieder zu vollem Haupthaar verhelfen. Die jedoch kostet in Deutschland, der Schweiz oder Österreich recht viel Geld. Die Lösung hierfür bietet die Agentur Health Travels durch Gesundheitsreisen nach Istanbul an. Haartransplantationen durch erfahrene Chirurgen in einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. 


Eigenhaarverpflanzung – die Voraussetzungen!



Mit zunehmendem Alter fühlen sich nicht wenige Menschen mit dem Problem des Haarausfalls konfrontiert. Überwiegend betrifft dies den männlichen Teil der Bevölkerung, aber auch Frauen können darunter leiden.

In der Regel beginnt der Haarausfall mit der Bildung von Geheimratsecken und kann sich unter Umständen bis zur Vollglatze ausweiten. Allerdings tritt diese extreme Form des Haarausfalls eher selten auf. Für eine Eigenhaarverpflanzung ist es jedoch notwendig, das am Kopf ein bestimmter Anteil an Haaren vorhanden ist, aus dem heraus die Haartransplantation vorgenommen werden kann.
Ist dies der Fall, kann eine Eigenhaarverpflanzung sowohl Frauen wie Männern wieder zu neuer Haarpracht verhelfen. Zielsetzung hierbei ist die Wiederherstellung des Kopfhaares in kahl gewordenen Bereichen. Die Eigenhaarverpflanzung ist die einzige medizinische Methode, die dies bewerkstelligen kann. Es bestehen aktuell keine Medikamente, die an kahlen Stellen einen erneuten Haarwuchs auslösen können. Bestimmte Medikamente können den Haarwuchs unterstützen, aber nur, wenn an den betreffenden Stellen bereits aktive Haarwurzeln vorhanden sind. Nach einem Haarausfall aufgrund der androgenetischen Alopezie, des vererbten Haarausfalls, befinden sich an den kahlen Stellen keine aktiven Haarwurzeln mehr. Die androgenetische Alopezie ist bei Männern der häufigste Grund für Kahlheit und Glatzenbildung.

Was kann getan werden?

Die operative Methode der Eigenhaarverpflanzung basiert darauf, dass gesundes eigenes Haar an die kahlen Stellen transplantiert wird.
Voraussetzung ist dementsprechend, dass noch genügend Eigenhaar vorhanden ist. In der Regel ist es gerade bei der androgenetischen Alopezie so, das nicht alle Kopfhaare von dem ererbten Gendefekt betroffen sind. Meist besteht der untere Haarkranz, von den Ohren über den Nacken oder den Hinterkopf verlaufend, aus genetisch gesundem Haar.

Diese Haare stellen dann die Quelle für die Eigenhaarverpflanzung dar. Von ihrer Menge ist es abhängig, in welchem Umfang eine Eigenhaarverpflanzung durchgeführt werden kann. Dabei muss der durchführende Haarchirurg natürlich berücksichtigen, dass nicht beliebig viele Haarwurzeln oder Haarfollikel entnommen werden können. Schließlich darf das Haarbild am unteren Haarkranz nicht zugunsten eines anderen Kopfbereiches beeinträchtigt werden. Deshalb ist auch die Anwendung der sogenannten FUE-Methode das beste Verfahren, um rundum gute Ergebnisse bei der Eigenhaarverpflanzung zu erzielen. Auf dieses Verfahren sind zum Beispiel Haarkliniken in der Türkei spezialisiert. Deutschsprachige Agenturen wie etwa Health Travels in Frankfurt am Main organisieren hierzu entsprechende Gesundheitsreisen, bei denen zusätzlich viel Geld gespart werden kann. 


Dienstag, 29. Januar 2019

Der vernünftige Weg – in die Türkei zur Eigenhaarverpflanzung



Nach aktuellem Wissensstand sind allein in Deutschland rund 15 Millionen Menschen von Haarausfall betroffen. Es sind vor allem Männer in der Altersgruppe von 30 bis 65 Jahren. Die androgenetische Alopezie, der vererbte Haarausfall, ist die hauptsächliche Ursache hierfür. Anhand bestehender Studien zeigt sich, das in ganz Europa zwischen 60 und 80 % aller Männer von der androgenetischen Alopezie betroffen sind. Meist beginnt dieser degenerative Prozess schon in jungen Jahren. Zunächst langsam und bemerkbar durch eine Ausdünnung der Haare im Schläfenbereich. Geheimratsecken bilden sich und der Haarausfall beginnt sich später auf die Oberstirn auszuweiten. Zeitgleich bildet sich eine Tonsur im Bereich des Haarwirbels aus. Es ist zwar eher selten, doch kann der vererbte Haarausfall bis hin zur vollständigen Glatze führen.

Die Lösung? Eigenhaarverpflanzung

Es bestehen reichlich Medikamente, Verfahren und Naturheilmittel, die dem Thema Haarausfall gewidmet sind. Nicht selten wird versprochen, dass mit deren Einsatz die frühere Haarpracht wieder hergestellt wird. Doch es sind leere Versprechungen. Bestenfalls kann der Haarausfall gestoppt werden. Der Preis hierfür sind aber nicht nur die hohen Kosten für die Medikamente, sondern auch nicht unerhebliche Nebenwirkungen. Davon abgesehen müssen diese Medikamente dauerhaft eingenommen werden. Eine vernünftige Alternative ist die Eigenhaarverpflanzung. Schon lange bestehen hierfür schonende Techniken, die von erfahrenen Chirurgen angewandt werden. 


Warum nach Istanbul zur Eigenhaarverpflanzung?

Es sind verschiedene Faktoren, die es berechtigt erscheinen lassen, die Haartransplantation in der Türkei durchführen zu lassen. Natürlich sind die Kosten ein erheblicher Faktor. Immerhin lassen sich bei einer Eigenhaarverpflanzung beispielsweise in einer Istanbuler Klinik zwischen 50 und 75 % der Kosten einsparen, die etwa in Deutschland, Österreichs oder der Schweiz entstehen, inklusive Flug- und Hotelkosten. Mehr dazu unter dem Stichwort Health Travels.

Weitere wichtige Gründe liegen in der Kompetenz und der Ausstattung. Gerade die in Istanbul angesiedelten Fachkliniken für Haartransplantationen sind seit vielen Jahren in diesem speziellen Bereich tätig. Dabei sind sie auf ein internationales Publikum ausgerichtet. Das verlangt einen technischen und medizinischen Standard, wie er in Europa üblich ist. Dem tragen die Klinikbetreiber Rechnung, indem neuestes Equipment wie auch eine hochmoderne Ausstattung zur Verfügung stehen. Zugleich besitzen die Chirurgen, die die Eigenhaarverpflanzung durchführen, eine sehr hohe Erfahrung und die ist besonders gefragt.