Mit zunehmendem Alter fühlen sich nicht wenige Menschen mit
dem Problem des Haarausfalls konfrontiert. Überwiegend betrifft dies den
männlichen Teil der Bevölkerung, aber auch Frauen können darunter leiden.
In der Regel beginnt der Haarausfall mit der Bildung von
Geheimratsecken und kann sich unter Umständen bis zur Vollglatze ausweiten.
Allerdings tritt diese extreme Form des Haarausfalls eher selten auf. Für eine
Eigenhaarverpflanzung ist es jedoch notwendig, das am Kopf ein bestimmter
Anteil an Haaren vorhanden ist, aus dem heraus die Haartransplantation
vorgenommen werden kann.
Ist dies der Fall, kann eine Eigenhaarverpflanzung sowohl
Frauen wie Männern wieder zu neuer Haarpracht verhelfen. Zielsetzung hierbei ist
die Wiederherstellung des Kopfhaares in kahl gewordenen Bereichen. Die
Eigenhaarverpflanzung ist die einzige medizinische Methode, die dies
bewerkstelligen kann. Es bestehen aktuell keine Medikamente, die an kahlen
Stellen einen erneuten Haarwuchs auslösen können. Bestimmte Medikamente können
den Haarwuchs unterstützen, aber nur, wenn an den betreffenden Stellen bereits
aktive Haarwurzeln vorhanden sind. Nach einem Haarausfall aufgrund der
androgenetischen Alopezie, des vererbten Haarausfalls, befinden sich an den
kahlen Stellen keine aktiven Haarwurzeln mehr. Die androgenetische Alopezie ist
bei Männern der häufigste Grund für Kahlheit und Glatzenbildung.
Was kann getan werden?
Die operative Methode der Eigenhaarverpflanzung basiert
darauf, dass gesundes eigenes Haar an die kahlen Stellen transplantiert wird.
Voraussetzung ist dementsprechend, dass noch genügend Eigenhaar vorhanden ist.
In der Regel ist es gerade bei der androgenetischen Alopezie so, das nicht alle
Kopfhaare von dem ererbten Gendefekt betroffen sind. Meist besteht der untere
Haarkranz, von den Ohren über den Nacken oder den Hinterkopf verlaufend, aus
genetisch gesundem Haar.
Diese Haare stellen dann die Quelle für die
Eigenhaarverpflanzung dar. Von ihrer Menge ist es abhängig, in welchem Umfang
eine Eigenhaarverpflanzung durchgeführt werden kann. Dabei muss der
durchführende Haarchirurg natürlich berücksichtigen, dass nicht beliebig viele
Haarwurzeln oder Haarfollikel entnommen werden können. Schließlich darf das
Haarbild am unteren Haarkranz nicht zugunsten eines anderen Kopfbereiches
beeinträchtigt werden. Deshalb ist auch die Anwendung der sogenannten
FUE-Methode das beste Verfahren, um rundum gute Ergebnisse bei der
Eigenhaarverpflanzung zu erzielen. Auf dieses Verfahren sind zum Beispiel
Haarkliniken in der Türkei spezialisiert. Deutschsprachige Agenturen wie etwa
Health Travels in Frankfurt am Main organisieren hierzu entsprechende
Gesundheitsreisen, bei denen zusätzlich viel Geld gespart werden kann.


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