Donnerstag, 28. Februar 2019

Eigenhaarverpflanzung – die Voraussetzungen!



Mit zunehmendem Alter fühlen sich nicht wenige Menschen mit dem Problem des Haarausfalls konfrontiert. Überwiegend betrifft dies den männlichen Teil der Bevölkerung, aber auch Frauen können darunter leiden.

In der Regel beginnt der Haarausfall mit der Bildung von Geheimratsecken und kann sich unter Umständen bis zur Vollglatze ausweiten. Allerdings tritt diese extreme Form des Haarausfalls eher selten auf. Für eine Eigenhaarverpflanzung ist es jedoch notwendig, das am Kopf ein bestimmter Anteil an Haaren vorhanden ist, aus dem heraus die Haartransplantation vorgenommen werden kann.
Ist dies der Fall, kann eine Eigenhaarverpflanzung sowohl Frauen wie Männern wieder zu neuer Haarpracht verhelfen. Zielsetzung hierbei ist die Wiederherstellung des Kopfhaares in kahl gewordenen Bereichen. Die Eigenhaarverpflanzung ist die einzige medizinische Methode, die dies bewerkstelligen kann. Es bestehen aktuell keine Medikamente, die an kahlen Stellen einen erneuten Haarwuchs auslösen können. Bestimmte Medikamente können den Haarwuchs unterstützen, aber nur, wenn an den betreffenden Stellen bereits aktive Haarwurzeln vorhanden sind. Nach einem Haarausfall aufgrund der androgenetischen Alopezie, des vererbten Haarausfalls, befinden sich an den kahlen Stellen keine aktiven Haarwurzeln mehr. Die androgenetische Alopezie ist bei Männern der häufigste Grund für Kahlheit und Glatzenbildung.

Was kann getan werden?

Die operative Methode der Eigenhaarverpflanzung basiert darauf, dass gesundes eigenes Haar an die kahlen Stellen transplantiert wird.
Voraussetzung ist dementsprechend, dass noch genügend Eigenhaar vorhanden ist. In der Regel ist es gerade bei der androgenetischen Alopezie so, das nicht alle Kopfhaare von dem ererbten Gendefekt betroffen sind. Meist besteht der untere Haarkranz, von den Ohren über den Nacken oder den Hinterkopf verlaufend, aus genetisch gesundem Haar.

Diese Haare stellen dann die Quelle für die Eigenhaarverpflanzung dar. Von ihrer Menge ist es abhängig, in welchem Umfang eine Eigenhaarverpflanzung durchgeführt werden kann. Dabei muss der durchführende Haarchirurg natürlich berücksichtigen, dass nicht beliebig viele Haarwurzeln oder Haarfollikel entnommen werden können. Schließlich darf das Haarbild am unteren Haarkranz nicht zugunsten eines anderen Kopfbereiches beeinträchtigt werden. Deshalb ist auch die Anwendung der sogenannten FUE-Methode das beste Verfahren, um rundum gute Ergebnisse bei der Eigenhaarverpflanzung zu erzielen. Auf dieses Verfahren sind zum Beispiel Haarkliniken in der Türkei spezialisiert. Deutschsprachige Agenturen wie etwa Health Travels in Frankfurt am Main organisieren hierzu entsprechende Gesundheitsreisen, bei denen zusätzlich viel Geld gespart werden kann. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.