Dienstag, 30. Juli 2019

Barttransplantation – ist das möglich?



Bärte sind die Zierde vieler Männer. Der gepflegte Drei-Tage-Bart genauso wie der dichte Vollbart. Nicht zu vergessen, die weiteren Varianten, die Bartträger gerne präsentieren. Doch nicht jeder Mann kann sich über ein ausreichendes Bartwachstum freuen. Die genauen Ursachen, warum der Bartwuchs unterschiedlich verteilt ist, konnten bisher nicht restlos erkundet werden. Eine Möglichkeit sind genetische Erbanlagen. Immerhin gibt es auf der Erde ganze Regionen, in denen der männliche Teil der Bevölkerung einen nur schwach ausgeprägten Bartwuchs vorweisen kann. Evolutionsforscher sehen im Bart des Mannes ein Zeichen für Dominanz und Stärke, wobei extreme klimatische Verhältnisse in der Vergangenheit den Hormonhaushalt der Männer so veränderte, dass sich der Bartwuchs verringerte und dies in das genetische Erbe einfloss. Über Völkerwanderungen und die langsame Ausbreitung setzt sich heute der Genpool eben aus Männern mit starkem oder eher schwachem Bartwuchs zusammen.  

Wahrscheinlich kennt jeder einen Freund, Bekannten oder Verwandten, dessen Bartwuchs nicht den Idealvorstellungen entspricht. Zu dünn oder zu große beziehungsweise kleine Lücken, die das harmonische Bild stören. Es können natürlich auch Narben oder die Nebenwirkungen von einer Strahlen- respektive Chemotherapie sein.

Mit einer Barthaarverpflanzung Abhilfe schaffen

So wie Haartransplantationen am Kopf vorgenommen werden, um etwa Geheimratsecken oder Stirnglatzen zu beseitigen,
können auch Barthaare transplantiert werden. Allerdings können dabei die Kopfhaare nicht verwendet werden, denn diese besitzen eine andere Struktur als Barthaare. Folglich werden dazu die vorhandenen Barthaare entnommen und in die Bereiche eingepflanzt, in denen bisher keine Barthaare sprießen. Es besteht nun nicht die Gefahr, dass durch die Entnahme an anderer Stelle neue Lücken entstehen. Den entnommenen Barthaaren folgen bald neue Haare, denn es werden zwar die Barthaare mit den sogenannten Follikeln mittels einer Hohlnadel unter lokaler Betäubung entfernt, nicht jedoch die Papille, die in der Haut sitzt und neues Barthaar wachsen lässt.

Bei der Barthaarverpflanzung kommt die FUE-Methode zur Anwendung, die keinerlei Narben hinterlässt. Da eine Barthaarverpflanzung als kosmetische OP bezüglich der Kosten nicht von den Kassen getragen wird, lohnt sich ein kurzer Ausflug nach Istanbul, organisiert von der Agentur Health Travels, um die Operation dort durchführen zu lassen. Eine Kostenersparnis von bis zu 50 % bei gleich hoher Qualität ist ein gewichtiges Argument, oder?


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