Montag, 17. Dezember 2018

Haarausfall – ein komplexes Thema



Immer dünner werdendes Haar oder die Ausbreitung der Stirnglatze auf die Regionen des Hinterkopfes, wo sie sich irgendwann mit der Tonsur vereinigt, wird von vielen Männern als Schicksal hingenommen. Dabei wissen die meisten Menschen nicht, welche Formen des Haarausfalls und welche Gründe es dafür geben kann.

Der häufigste Grund, warum Haare bei Männern ausfallen, beruht auf der Vererbung eines Gendefekts. Diese fehlerhafte genetische Veranlagung hat sich irgendwann in grauer Vorzeit bei Männern europäischer Abstammung eingeschlichen und so verbreitet, das heute mehr als die Hälfte aller männlichen Europäer und von ihnen abstammende Nachkommen darunter leiden. Es gibt jedoch noch weitere Formen des Haarausfalls, so etwa der sogenannte diffuse Haarausfall, bei dem die Haare gleichmäßig in jeder Kopfregion ausfallen. Selbst ein saisonal auftretender Haarausfall ist möglich, der sich nur im Frühjahr oder im Herbst bemerkbar macht. Hinzu kommt noch der kreisrunde Haarausfall, die Tonsur am Oberkopf.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein

Bei der Tonsur wird von einer Autoimmunkrankheit ausgegangen, beispielsweise eine Ernährungsstörung der Haarwurzeln, doch die Liste der möglichen Ursachen ist lang und oft ist der tatsächliche Grund für den Haarausfall vom Dermatologen trotz gründlicher Untersuchung nicht eindeutig festzustellen. Dafür sind die Zusammenhänge zwischen Organen, Nerven, Muskeln, Ernährung, Lebensweise und nicht zuletzt der Psyche des Menschen einfach zu komplex. Nachfolgend eine leider unvollständige Liste möglicher Ursachen für Haarausfall:

·        Vollnarkose bei einer Operation
·        Nahrungsmittelunverträglichkeiten
·        Belastung durch Umweltgifte
·        Mangelversorgung bei den Vitaminen H /D, Silizium, Eisen oder Zink
·        Eventuelle Schilddrüsenerkrankungen
·        Pilzbesiedlung in der Darmflora
·        Mangel an den Aminosäuren Tryptophan, Methionin und Cystein
·        Eventuelle Hormonstörungen
·        Farbbehandlung der Haare mit chemischen Mitteln
·        Altersbedingter Haarausfall

Allein das riesige Feld der Nahrungsmittelunverträglichkeiten bietet tausende Möglichkeiten. Immerhin ist die Liste der Zusatzstoffe in der Nahrungsmittelindustrie über 300 Seiten lang. Hinzu kommen technische Hilfsstoffe und nicht zu vergessen die Unverträglichkeiten, die Mutter Natur selbst auch noch bietet.


Dafür ist der am häufigsten vorkommende Grund, die Vererbung des Haarausfalls, inzwischen sehr gut erforscht und es bietet sich „eine“ Lösung an. Es ist wirklich nur eine Lösung, wenn auch die Pharmaindustrie oder Naturheilkundler fast wöchentlich mit neuen Wundermitteln gegen ererbten Haarausfall an die Öffentlichkeit gehen. Tatsächlich helfen kann nur eine Eigenhaarverpflanzung. Details dazu lassen sich unter Health Travels erfahren. Die hierbei zur Anwendung kommenden Verfahren lassen sich ebenso bei altersbedingtem Haarausfall anwenden, der je nach Veranlagung schon ab dem 40. Lebensjahr eintreten kann.  


Mittwoch, 21. November 2018

Haarausfall durch Haare färben?



Es sind längst nicht mehr nur Frauen, die sich regelmäßig eine neue Haarfarbe zulegen. Auch Männer gönnen sich die Abwechselung, sei es, um vielleicht nur mit einer blonden Strähne im schwarzen Haar die Frisur interessanter zu gestalten oder um die ersten grauen Ansätze an den Schläfen zu überdecken.

Doch was ist wahres daran, wenn in den Medien immer wieder behauptet wird, dass es durch das Färben der Haare zu Haarausfall kommen kann? Sind die angebotenen Mittel der Kosmetikindustrie wirklich so harmlos, wie angepriesen, oder ist es ein Spiel mit dem Feuer? Immerhin färben sich rund 30 % aller erwachsenen Männer in Deutschland zumindest hin und wieder die Haare. Darunter ohne Zweifel auch Männer mit ererbtem oder altersbedingtemHaarausfall. Unter Umständen könnten Haarfärbemittel den Verlust der Haare beschleunigen. Am Ende stünde dann statt dem Haare färben die Haartransplantation oder die Eigenhaarverpflanzung im Vordergrund. Ein Problem, das schon jetzt gut die Hälfte der männlichen Bevölkerung mehr oder minder stark betrifft. Zu diesem Thema gibt es jedoch mehr Informationen unter Health Travels.

Was machen Haarfärbemittel eigentlich?

Die Frage ist nicht so dumm, wie sie sich vielleicht anhört. Dass mit den Mitteln die Haare gefärbt werden sollen, ist ersichtlich. Doch wie wirken sich die Tönungen auf die Haare aus und was passiert beim Haarefärben?

Es lassen sich zwei Arten von Haarfärbemittelnunterscheiden. Einmal Mittel mit alkalischen Substanzen und einmal Naturfärbemittel ohne diese chemischen Verbindungen. In der Regel handelt es sich bei den chemischen Verbindungen um Amoniak oder als Ersatz die Monoethanolamine. Diese Stoffe besitzen einen sehr hohen pH-Wert und spalten die oberste Schutzschicht des Haares auf, damit die Farbpigmente eindringen können. Da Amoniak in Haarfärbemitteln inzwischen einen schlechten Ruf hat, werben nicht wenige Hersteller mit der Aufschrift „ohne Amoniak“. Allerdings wird dabei verschwiegen, dass dafür der Ersatzstoff Monoethanolamin (MEA) zum Einsatz kommt, der nach neuesten Studien für das Haar noch schlechter ist, da er nicht so flüchtig wie Amoniak ist. Das Problem ist, das
ohne diese Stoffe die gewünschte Haarfarbe weniger Intensität besitzt und die Farbe auch schneller ausgewaschen wird.

Trotzdem sind echte Naturfärbemittel eher zu empfehlen, auch wenn mit diesen sich keine leuchtenden Farben erzeugen lassen und die Haarfärbung nicht so lange anhält. Das Haar jedoch bleibt gesund und die Gefahr, dass es durch das Haarefärben ausfällt, ist weit geringer. 



Donnerstag, 25. Oktober 2018

Warum Chemie bei Haarausfall kaum hilft



Die Versprechungen der pharmazeutischen Hersteller sind meist von der eher euphorischen Sorte. Neuer Haarwuchs an bisher kahlen Stellen. Dichtes, volles Haar wo kurz zuvor noch eine spiegelglatte Fläche war.

Die Wahrheit sieht etwas anders aus. Tatsächlich gibt es Haarwuchsmittel, die den Haarwuchs beschleunigen und unterstützen. Es gibt jedoch kein Haarwuchsmittel, das neue Haare entstehen lassen kann. Die Hersteller der verschiedenen Cremes, Salben, Tinkturen, Tabletten und Säfte zielen mit ihren Heilsversprechen aber genau auf die Klientel ab, die sich am ehesten neue Haare wünscht. Das sind über die Hälfte aller männlichen Erwachsenen in Nord- und Mitteleuropa genauso wie in den USA oder Australien. Denn dieser Personenkreis ist von erblichem Haarausfall betroffen, einem genetischen Defekt, der sowohl über die männliche wie weibliche Linie von Generation zu Generation weitergegeben wird. Haare mit dieser Genetik sind unrettbar verloren und nicht nur der sichtbare Teil, sondern gleichermaßen die Haarwurzel und die Haarpapille.

Wo nichts ist, kann nichts wachsen

Es gibt Pflanzen, bei denen schon ein kleiner Wurzelrest ausreicht, dass sie neu sprießen. Dann gibt es Pflanzen, die nur über ausgestreute Samen sprießen. Es gibt jedoch keine Pflanzen, die aus dem Nichts entstehen. So verhält es sich auch mit ausgefallenen Haaren, da helfen kein Dünger sprich Haarwuchsmittel in irgendeiner Form. Das einzige bekannte und funktionierende Mittel ist die
Eigenhaarverpflanzung beziehungsweise die Haartransplantation, im Detail mehr dazu unter Health Travels. Erst wenn sich eine neue Haarwurzel im zuvor kahlen Bereich verankert hat, entsteht daraus ein neues Haar und ja, Medikamente können dann den Haarwuchs unterstützen.

Wer nun argumentiert, das die Haare in der Kindheit ja auch quasi aus dem Nichts entstanden sind, übersieht hierbei, das Wachstum in Pflanzen wie in Tieren und auch dem Menschen einen Prozess darstellt, der einer biologischen Stoppuhr mit Anfangs- und Endzeiten unterworfen ist. In der Kindheit gibt es einen Zeitraum, indem die Körperhaare gebildet und ihre Funktionalität, aber auch ihre Lebensspanne festgelegt wird. Das kann nicht beliebig wieder angekurbelt werden und das wäre auch nicht ratsam. Jeder der unzähligen Prozesse im menschlichen Körper hängt mit anderen Prozessen und oft auch mit bestimmten Zeitabschnitten zusammen, weshalb die Folgen eines solchen Neustarts schwer vorherzusagen wären. Eine Haartransplantation hingegen ist praktisch nur der Austausch eines genetisch defekten gegen ein gesundes Haar. Chemie und Pharmazie können hierbei helfen, mehr aber auch nicht. Wobei anzumerken ist, das eine Eigenhaarverpflanzung bei gesunden Menschen keinerlei Nebenwirkungen hervorruft, Medikamente hingegen schon.   




Samstag, 22. September 2018

Androgenetische Alopezie – ein ungeliebtes Erbe



Androgenetische Alopezie
In der medizinischen Fachsprache wird der vererbte Haarausfall als androgenetische Alopezie bezeichnet. Ein Erbe, mit dem sich vorwiegend Europäer und Menschen mit europäischen Wurzeln, etwa viele US-Amerikaner oder Australier, abfinden müssen. Es ist leider ein Erbe, das nicht ausgeschlagen werden kann. Das Erbe ist zudem recht umfangreich. Die Schätzungen darüber, wie viele Männer davon betroffen sind, liegen zwischen 60 und 80 %. Es ist zwar umfangreich, aber unsichtbar, denn das Erbe besteht aus einem Gen, das sowohl vom Vater wie auch der Mutter an den Sohn übergeben werden kann. Dabei ist die Mutter nur die Überbringerin, die es wiederum von ihrem Vater geerbt haben kann. Frauen sind von der androgenetischen Alopezie weit weniger betroffen als Männer.  

Was macht dieses Gen, das schon sehr junge Männer die Bildung von Geheimratsecken oder sogar Stirnglatzen an sich feststellen?

Es sorgt dafür, dass die Kopfhaare gegenüber einem bestimmten Hormon überempfindlich reagieren. Es handelt sich hierbei um das körpereigene Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Ausgerechnet dieses Hormon ist mit für den Aufbau der männlichen Körperbehaarung verantwortlich. Interessanterweise sind von dieser Überempfindlichkeit meistens nicht alle Haare auf der Kopfhaut betroffen. In der Regel ist zumindest ein Haarkranz, der von einem Ohr über den Hinterkopf zum anderen Ohr verläuft, von der Überempfindlichkeit ausgeschlossen. Diese gesunden Haare bilden auch den Schlüssel für die Lösung des Problems, das sich medikamentös nur sehr bedingt bekämpfen lässt, wohl aber operativ, mehr dazu finden Sie unter Health Travels.

Doch zunächst noch ein Erklärungsversuch, warum die androgenetische Alopezie überhaupt besteht. Eine These dazu bezieht sich auf
Haarausfall
einen Gendefekt, der sich irgendwann in der Besiedlungsgeschichte Europas ereignet hat und sich nur in diesem Umkreis fortsetzte beziehungsweise vererbte und ausweitete. Für diese These sprechen zwei Faktoren. Einmal die Tatsache, das direkte Nachfahren von Menschen des afrikanischen und asiatischen Kontinents weit weniger von der androgenetischen Alopezie betroffen sind und zum anderen, das Europa über Jahrtausende hinweg ein Einwanderungsgebiet war und ist. Neu eingewanderte Menschen vermischten sich mit den vorhandenen Europäern und blieben vor Ort.

Doch nun dazu, was gegen ererbten Haarausfall am besten hilft.

Da sich die androgenetische Alopezie mittels Medikamenten bestenfalls aufhalten lässt, jedoch keine neuen Haare wachsen, dort wo bereits kahle Stellen bestehen, bleibt nur die Eigenhaarverpflanzung. Die Haartransplantation ist bereits seit vielen Jahren ein bewehrtes Mittel, der Glatze und dem Gen aus grauer Vorzeit erfolgreich den Kampf anzusagen.


Mittwoch, 15. August 2018

Warum hat der Mensch überhaupt noch Haare?



Mit dem Erlernen des aufrechten Gangs setzte beim Vorfahren des heutigen Menschen der Verlust des größten Teils der Körperbehaarung ein. Für den damaligen Steppenbewohner Afrikas, der sich auf die Ausdauerjagd spezialisiert hatte, war dies von Vorteil, denn unter der warmen Sonne des schwarzen Kontinents konnte der Körper ohne Fell und nur durch Schwitzen besser gekühlt werden. Der Verlust des Fells erfolgte natürlich nicht von heute auf morgen, sondern erstreckte sich vermutlich über einen Zeitraum von mehreren zehntausend Jahren.

Doch warum hat die Evolution bei der Entfernung des Fells die Kopfhaare sowie andere Bereiche verschont?

Die Forschung geht heute davon aus, dass die Behaarung unter den Achseln und im Schambereich dem Zweck der sexuellen Anziehung dient. Sowohl unter den Achseln wie auch im Schritt befinden sich Schweißdrüsen, über die Lockstoffe, Pheromone, abgesondert werden. Da diese Pheromone sich recht schnell verflüchtigen, hat die Natur hier die Behaarung beibehalten, in der sich die Lockstoffe länger halten und somit die Chance erhöht wird, dass sich ein paarungsbereites Gegenüber einfindet.

Übrigens haben wir unser Fell ja „noch“ nicht vollständig abgelegt. Nach wie vor besitzen wir eine feine Körperbehaarung, die wir bei Angst oder Kälte gerne aufplustern oder aufstellen würden, was sich durch die berühmte Gänsehaut bemerkbar macht. Die evolutionäre Tendenz geht jedoch dahin, das auch noch der letzte Rest unseres früheren Fells verloren geht, weil schlicht dessen Sinn, das Wärmen bei kühler Witterung, nicht mehr gegeben ist. Nachweisbar hat der Mensch schon vor über 35.000 Jahren gelernt, aus Flachs Fasern zu spinnen und daraus wiederum Kleidung zu weben. Die Nutzung von Tierfellen und die Entdeckung des Feuers als wärmendes Element sind noch weit älter.

Aber was ist nun mit dem Kopfhaar?

Das Kopfhaar dient nach wie vor dazu, den wichtigsten Bereich des Menschen vor Kälte, aber auch vor der Sonneneinstrahlung zu
schützen, den Kopf und damit das empfindliche Gehirn. Dabei lassen sich geografische Unterschiede ausmachen. Beim blonden Nordländer ist der wärmende Effekt entscheidend und beim überwiegend schwarzhaarigen Südländer der Schutz vor der UV-Strahlung, weshalb dessen Haare meist auch dicker und kräftiger sind. Bewohner der mittleren und nördlichen Breitengrade besitzen feineres Haar in größerer Anzahl, wodurch sich mehr Luftpolster zur Isolierung bilden können.

Sie ist schon clever, unsere Natur.





Sonntag, 22. Juli 2018

Die Angst vor der Haar-OP



Es ist selbstverständlich, dass eine Operation für den oder die Betroffene kein Allerweltsvorgang ist. Das hierbei im Vorfeld Ängste bestehen, ist nur natürlich. Auch bei einer Eigenhaarverpflanzung sind die Vorgaben die gleichen wie bei jeder anderen Operation. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, also der absichtlich herbeigeführten Verletzung der Epidermis, um Haarfollikel einerseits zu entnehmen und andrerseits wieder einzusetzen. Auch wenn die Tiefe des Eingriffs minimal ist, so müssen die Vorgaben zur Hygiene genauso wie die Ausbildung des durchführenden Chirurgen und seines Teams den Standards der modernen Medizinheilkunde entsprechen.

Was sind die Risiken einer FUE-Haartransplantation?

Das der hygienische Standard eingehalten wird, ist eigentlich eine grundsätzliche Vorgabe. Keine Klinik oder Praxis kann es sich leisten, hierbei nachlässig zu sein. Die Patienten, aber auch die Ärztekammern sowie die Behörden strafen etwaige Vorkommnisse sofort ab. Das gilt keineswegs nur für Deutschland. Auch in Istanbul, einer der Hotspots im Segment derHaartransplantationen, ist dies eine unabdingbare Voraussetzung.

Die Risiken liegen vielmehr darin, dass die Eigenhaarverpflanzung nicht den Erwartungen entspricht. Etwa zu geringe Haardichte, das Haarwachstum bleibt aus oder die Haare zeigen in eine unnatürliche Richtung. Dies alles lässt sich mit einem erfahrenen Chirurgen vermeiden. Mit jeder Haartransplantation wächst dessen Erfahrung hinsichtlich der Haareigenschaften bei genetisch unterschiedlich ausgestatteten Menschen. Gerade an international stark frequentierten Kliniken oder Praxen wie in Istanbul ist deshalb der Erfahrungsschatz der Chirurgen sehr hoch.

Was ist mit Schmerzen und Wundheilung?

Betäubung, nicht etwa unter einer riskanten Vollnarkose. Während der Operation verspürt der Patient überhaupt keine Schmerzen und ist gleichzeitig bei vollem Bewusstsein. Je nach Praxis legt der Chirurg für den Patienten dessen Lieblingsmusik auf oder ein anregendes Gespräch mit der Assistentin überbrückt die Operationszeit.

Es sind zwar zahlreiche winzige Wunden, die bei einer Haartransplantation in die oberste Schicht der Kopfhaut eingebracht werden, aber es sind keine großflächigen, zusammenhängende Wunden. Sowohl der Schmerz wie auch die Wundhygiene lassen sich sehr gut kontrollieren. Die eigentliche Wundheilung ist bereits nach 10 bis 14 Tagen abgeschlossen.

Fazit zur Eigenhaarverpflanzung: Als Operation zählt sie zu den chirurgischen Vorgängen mit sehr geringem Risiko, weshalb Ängste verständlich, aber völlig unbegründet sind.  





Mittwoch, 27. Juni 2018

Wer ist schuld am Haarausfall?



Gründe für Haarausfall
Der Mensch besitzt die Neigung, einen Schuldigen zu suchen, wenn sich etwas ereignet, dessen Ursache nicht eindeutig zu klären ist. Haarausfall ist so ein Ereignis, das in der Regel eher schleichend daherkommt. Irgendwann jedoch zeigt der Blick in den Spiegel, dass die einstige Haarpracht deutlich weniger geworden ist. Doch warum? Sind es wirklich nur die Gene, die dafür die Verantwortung tragen?

Mitverantwortliche gesucht und gefunden

Natürlich kann Haarausfall vielfältige Ursachen haben, die der Mensch oft nur in geringem Maße oder gar nicht beeinflussen kann. Krankheiten etwa oder eben das Erbe der Vorfahren. Es gibt jedoch „Volksdrogen“, die ebenso das Haarwachstum und damit auch den Haarausfall bestimmen.

Zigaretten gehören ohne Frage zu den Drogen, die den Haarwuchs negativ beeinflussen. Das liegt vor allem am Nikotin, einem in den Glimmstengeln enthaltenen Toxin. Das Nikotin verengt die Blutgefäße und dies blitzschnell. Schon etwa 10 bis 20 Sekunden, nachdem der Rauch der Zigarette eingesogen wurde, gelangt das Nikotin in das Gehirn und sorgt dort unter anderem dafür, dass die Blutzufuhr zur Kopfhaut verringert wird. In der Folge wird die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff erheblich reduziert und die Haare geraten in Stress.

Alkohol funktioniert auf andere, jedoch ebenso schädliche Weise und geht in die gleiche Richtung wie Zigaretten. Das Ethanol, der Alkohol in Getränken wie Bier, Schnaps oder Wein, ist ein Nervengift mit hoher Bandbreite. Unter anderem entzieht Alkohol dem Körper Wasser und damit auch den Haaren. Diese jedoch benötigen die Wasserzufuhr, weil sie ein Bestandteil der Durchblutung ist. Für die Haare bedeutet Alkoholkonsum wiederum, dass sowohl Sauerstoff wie Nährstoffe nicht in ausreichendem Maß zugeführt werden.

Was hilft, wenn es zu spät ist?

Wer die legalen Gifte Alkohol und Zigaretten nicht missen möchte, wird mit verstärktem Haarausfall wohl leben müssen. Sind die Haare bereits weitgehend verloren, hilft der eigenen Gesundheit nur noch die Abstinenz und der eigenen Haarpracht eine Eigenhaarverpflanzung. Die kostet etwa in Istanbul weit weniger als in der BRD. Wer sich zum Beispiel das Rauchen einer Schachtel Zigaretten am Tag erspart, hat die Kosten für die Haartransplantation schon nach etwa eineinhalb Jahren wieder drin und wer dazu auch noch den Alkohol sein lässt, wird nicht einmal ein Jahr brauchen, damit die Finanzen, die Gesundheit und die Haare wieder stimmen.


Sonntag, 27. Mai 2018

Der bessere Weg – Eigenhaarverpflanzung in der Türkei



Eigenhaarverpflanzung in der Türkei
In Deutschland sind laut aktuellem Wissensstand etwa 15 Millionen Menschen von akutem Haarausfall betroffen. Der weitaus größte Teil dieser Personen sind Männer im Alter ab 30 bis über 65 Jahre. Als Ursache wird hauptsächlich die androgenetische Alopezie angeführt, vererbter Haarausfall. Nach vorliegenden Studien bezüglich der androgenetischen Alopezie sind von ihr in Europa gut 60 bis 80 % aller Männer betroffen. In der Regel beginnt dieser degenerative Prozess schon in jüngeren Jahren, jedoch zunächst langsam, etwa mit der Ausdünnung der Haare im Schläfenbereich, die berühmten Geheimratsecken beginnen sich zu bilden. Der Haarausfall setzt sich dann entweder nacheinander oder auch zeitgleich am Oberkopf und an der Stirn fort. Unter Umständen kann dies zur vollständigen Glatze führen.  

Eigenhaarverpflanzung als Lösung?

In Anbetracht dessen, das die aktuell am Markt befindlichen Medikamente und Salben einen Haarausfall bestenfalls stoppen können, wobei dies von Person zu Person unterschiedlich ist, und diese Medikamente dazu noch Nebenwirkungen haben können sowie lebenslang genutzt werden müssen, ist die Eigenhaarverpflanzung die wohl vernünftigste Alternative. Zumal inzwischen schonende Verfahren bestehen und die Chirurgen und Ärzte einen großen Erfahrungspool aufbauen konnten.  

Weshalb in die Türkei zur Eigenhaarverpflanzung?

Es sind keineswegs nur die Kosten, die für eine Haartransplantation in der Türkei sprechen. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Patient rund 10.000 Euro in einer Deutschen Praxis oder Klinik bezahlt oder vielleicht nur 4000 Euro in Istanbul. Dabei sind die Aufenthalts- sowie Flugkosten bereits eingerechnet. Aber im Weiteren bietet gerade die türkische Metropole Istanbul mit ihren zahlreichen Praxen und Kliniken, die schon seit vielen Jahren für ein internationales Publikum tätig sind, einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung, mit denen deutsche Ärzte kaum mithalten können. Zumal hier in der BRD eher weniger eine Spezialisierung auf die Haarchirurgie als auf die allgemeine kosmetische Chirurgie erfolgt. Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt, der für die Türkei spricht, ist die überwiegende Anwendung der FUE-Technik, während in der BRD das FUT-Verfahren bevorzugt wird. In Deutschland ist Zeit ein großer Kostenfaktor. Das FUT-Verfahren dauert in der Operation nicht so lange, beinhaltet aber eine, wenn auch schmale, Narbe am hinteren Haarkranz. In der FUE-Technik ist die Operationszeit länger, aber eine Narbenbildung ausgeschlossen.

Dienstag, 6. März 2018

Wachstum nach einer Haartransplantation

Wachstum nach einer Haartransplantation
Wachstum nach einer Haartransplantation
Menschen sind individuell - dies zeigen speziell transplantierte Eigenhaare mit ihrem unterschiedlichen Wachstum. Manche Patienten können sich über einen schnellen Erfolg freuen, andere benötigen dagegen etwas mehr Geduld. In der Haarchirurgie werden diese Phänomene als 'fast' beziehungsweise als 'slow grower' bezeichnet. Dies bezeichnet den Haarwuchs, der bereits nach sechs Monaten gut sichtbar ist und manchmal erst nach Ablauf von zwölf Monaten.

Wie verläuft die Heilung nach der Eigenhaar-Transplantation?

Circa zwei/drei Tage nach der Haar-OP zeigen sich schmerzlose, allerdings unschöne Schwellungen. Diese können sich bis ins Gesicht fortsetzen, wodurch sich Patienten oft insgesamt unwohl fühlen. Nach etwa fünf Tagen sind die Schwellungen in der Regel weitgehend zurückgegangen, sodass selbst Dritte nichts wahrnehmen. Auf den behandelten Arealen befinden sich anfangs winzige Krusten, die nach ungefähr zehn Tagen abfallen. In dieser Zeit genießen viele Patienten einen kurzen Urlaub. Sind die Krüstchen verschwunden, schimmert die Kopfhaut von zartrosa bis hellrot, wie sich auch andere abgeheilte Wunden zeigen. Bis sich wieder eine normale Hautfärbung abzeichnet, kann es zwei/drei Monate dauern, da die Prozesse höchst individuell ablaufen. Während der Wartezeit lassen sich die Stellen mittels kosmetischer Abdeckstifte (Drogeriemarkt/Apotheke) passend zur Hautfarbe kaschieren. Wurde die FUT-Methode (Streifentechnik) eingesetzt, dürfen die Nähfäden im Haarkranz nach etwa 14 Tagen durch den behandelnden Arzt entfernt werden. Bei der FUE-Methode (Einzelextraktion) wird keine Naht benötigt - Fäden sind deshalb überflüssig.

Individuelles Wachstum der Haare

Die eingesetzten Haare fallen im Zeitraum von zwei/sechs Wochen nach der Haar-OP wieder aus. Dies darf Patienten allerdings nicht irritieren. Der Grund hierfür liegt in einem Sauerstoffmangel, da die Haare während des Eingriffs eine Weile nicht vom Blutkreislauf des Patienten versorgt wurden. Die Follikel legen eine Ruhephase ein, wobei die 'Haar-Papillen', die das Wachstum steuern, sich optimal verankert haben. Sind ungefähr drei/fünf Monate vergangen, beginnt die Neubildung von Haaren (FUs/Haarfollikel). Dieser Prozess ist ebenfalls sehr individuell. Während dieser Phase zeigen sich eventuell minimale Unebenheiten/Pickel, die die neuen wachsenden Haarschäfte erahnen lassen. In Etappen füllen sich die behandelten Kopfbereiche im Zeitraum von sechs/zehn Monaten mit gesunder neuer Haarpracht. Während des elften Monats nach der Haar-OP zeigen sich weitere positive Veränderungen, Monat zwölf können Patienten den Erfolg ihrer Eigenhaar-Transplantation letztendlich bewundern.

Ausnahmen sind auch hierbei normal

Wie so oft gibt es auch hierbei seltene Ausnahmen. So kann beispielsweise nach sechs/acht Monaten immenser Wuchs bei den neuen Haaren auftreten. Bei manchen Patienten macht sich jedoch bereits nach drei/fünf Monaten eine wesentliche optische Verbesserung bemerkbar. Abgesehen von individuellen Anwuchsraten, ist auch zwischen dem zwölften/achtzehnten Monat nach dem Eingriff öfter eine deutliche Verbesserung des Haarwuchses zu beobachten. Da die einzelnen Haare zuerst höchst fein/filigran auftreten, zeigt sich erst etwas später ein Gewinn an Umfang und Kraft. Dadurch entsteht anschließend ein neues beeindruckendes Volumen, das normalerweise lebenslang hält.

Montag, 26. Februar 2018

Welche Ursachen gibt es für einen Haarausfall?

Der Haarausfall ist ein leidliches Problem für viele Männer, aber auch für Frauen. So leiden etwa 80 % der Männer an einem Haarausfall und bei den Frauen sind es etwa 60 Prozent. Die Betroffenen leiden sehr darunter und das ist bei den Männern und bei den Frauen gleichermaßen. So laufen zwar einige Männer, die von einem Haarausfall betroffen sind mit einer Glatze durch die Gegend. Aber so richtig glücklich scheinen sie nicht zu sein. Bei den Frauen ist ein Haarausfall noch komplizierter, denn stehen doch lange Haare für eine besondere Weiblichkeit. Dieses Leiden kann bis zu einer seelischen Erkrankung gehen. Die Ursachen für einen Haarausfall können sehr unterschiedlich sein. Das sind oft körperliche und auch psychische Ursachen. Auch nach einer schweren Krankheit findet der Körper nicht mehr genügend Energie, um den Haarwuchs zu fördern. Dazu kommen psychische Erkrankungen. Das kann durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden. Hier spielen oft die vielen Nebenwirkungen eine große Rolle. Aber auch eine falsche Ernährung kann der Grund für einen Haarausfall sein. Auch hormonelle Schwankungen bei einer Schilddrüsenerkrankung kann zu einem erheblichen Haarausfall führen.



Haarausfall in den Wechseljahren?


Auch viele Frauen klagen über den Verlust ihrer Haare. Das ist der Fall, wenn nicht ausreichend Östrogen im Körper vorhanden ist. Dieser Östrogenspiegel fällt stark ab, wenn sich der Hormonhaushalt stark verändert. Das ist oft nach der Geburt des Kindes der Fall. Aber auch das Absetzen der Pille kann dazu beitragen. Es ist zu beobachten, dass Frauen in den Wechseljahren oft ein dünneres Haar besitzen. Aber auch Stress kann zu einem Haarausfall führen. Davon sind viele Frauen betroffen. So leiden viele Frauen unter einer Mehrfachbelastung. So muss der Beruf ordentlich erledigt werden, dann steht die Kinderbetreuung an und auch der Haushalt muss bewältigt werden. So werden Stresshormone freigesetzt. Diese Stresshormone besitzen eine ähnliche Wirkung, wie die Androgene. Dabei werden die Haarwurzeln geschädigt und so fallen die Haare aus. Aber auch bei einem intensiven Styling der Haare kann zu einem Verlust der Haare führen. Das ist oft bei der Dauerwelle und beim Blondieren der Fall. Dabei werden die Haare brüchig und brechen ab.  

Bildquelle:
Jörg Kleinschmidt – pixelio.de
Jorma Bork- pixelio.de


Montag, 12. Februar 2018

Hoffnung für die Männer mit Glatze?

Viele Frauen kämpfen mit der Cellulitis und die Männer kämpfen gegen eine Glatze. Es beginnt zuerst mit den Geheimratsecken und dann lichtet sich das Oberhaar. Aber damit nicht genug, oft bleibt nur eine Haarkranz offen. Dann ist es nicht mehr weit bis zu einer Glatze. Darunter leiden über 80 % der Männer. Einige Männer unterwerfen sich dem Schicksal und laufen nun mit einer Glatze in der Gegend herum. Aber auch hier sind die seelischen Wunden nicht zu übersehen. Ein dichtes und volles Haar steht für Männlichkeit. Aber andere Männer unterwerfen sich nicht dem Schicksal und sie suchen nach Möglichkeiten, das zu verhindern. So setzen sie auf Tinkturen, Tropfen und andere Dinge. Aber oft helfen diese Dinge nicht und der Haarschopf wird immer lichter. Aber auch einige Haarwuchsmittel versprechen vieles, aber die Realität sieht oft anders aus. Dabei werden viele Hoffnungen der Männer zerstört und das Leiden geht weiter. Aber es gibt eine Möglichkeit, diese fehlende Haare zu ersetzen. Das erfolgt durch eine Haartransplantation.


Haartransplantation?? Wie erfolgt das??


In den Medien werden immer öfters Prominente gezeigt, die eine Haartransplantation unternommen haben. Zuletzt der deutsche Trainer aus Liverpool, Jürgen Klopp. Natürlich ist ein volles Haar auch ein Zeichen von Attraktivität. Das möchten auch Nicht Prominente, denn diese leiden genau so. Aber jetzt kommen die Kosten. Dieser Eingriff kostet in Deutschland bis zu 10.000 Euro. Das ist viel Geld und das haben die meisten nicht. So gibt es nur eine Möglichkeit, die Haartransplantation in Istanbul machen lassen. Dort dauert der Eingriff zwischen 6 und 9 Stunden. In dieser Zeit werden einzelne Haare oder Haarbüschel aus dem Körper des Patienten entnommen. Das wird dann auf die kahle Kopfhaut eingesetzt. Dabei werden unterschiedliche Methoden der Haartransplantation angewendet. Das wird in der Spezialklinik in Istanbul so sauber gemacht, dass nicht zu erkennen ist, dass neue Haare auf dem Kopf eingesetzt wurden. Ein weiterer Pluspunkt ist, die Kosten für eine Behandlung liegen in Istanbul viel niedriger als in Deutschland. So ist das für viele Betroffene ein Grund, die Reise zur Haartransplantation nach Istanbul zu starten.  

Bild- Quellen:
Bild 1 und 1:  Rainer Sturm – pixelio.de


Donnerstag, 25. Januar 2018

Nach der Haartransplantation Medikamente??

In Deutschland leben viele Menschen, bei denen die Haare ausfallen. Das sind weit mehr als 100 Haare am Tage. Wenn an einem Tag mehr als 100 Haare ausfallen, dann ist das normal. Diese Haare wachsen in der Regel nach. Werden aber weit aus mehr Haare verloren, dann sprechen die Experten von einem Haarausfall. Dabei bekommen die meisten Betroffenen eine Glatze und das macht viele Betroffen. Hier kann nur eine Haartransplantation wieder einen richtigen Haarwuchs sichern. Diese Entscheidung, dass eine Haartransplantation unternommen werden soll, das ist oft schwer. Denn hier warten viele Risiken auf den Patienten. Bei einem Gespräch vor dem Eingriff bekommt der Patient ausführliche Infos zum Werdegang. Etwas erstaunt ist dann der Betroffene, dass er nach einer Haartransplantation Medikamente ein nehmen muss. Das führt erst einmal zu einem Unverständnis. Jedoch die gesamte Haartransplantation erfolgt ohne Narkose und die Einnahme von Medikamenten.



Welche Medikamente kommen zum Einsatz?

Die verpflanzten Haare werden von keinen Medikamenten unterstützt. Es geht aber darum, dass die Nachbereiche der verpflanzten Haare vor weiteren Haarausfall geschützt werden müssen. Wurde im Bereich der Stirn eine Haartransplantation durch geführt und die Haare wachsen wieder normal, aber es kann zu Problemen kommen. So kann es passieren, dass die dahinter liegenden Haare ausfallen. Es kann eine Haartransplantation nicht beliebig oft unternommen werden. Hier werden Grenzen aufgezeigt. Die Kopfhaut und die Haare benötigen einen gewisse Zeit einer Regeneration. Somit muss ein weiterer Haarausfall gestoppt werden. Dazu werden Medikamente den Betroffenen verabreicht.

Das sind die Medikamente Regaine und auch Finasterid. So ist auch Regaine auch als Minoxidil bekannt. Dieses Medikament ist im Jahr 1970 auf den Markt gekommen und wurde gegen Bluthochdruck eingesetzt. Dabei wurde eine Nebenwirkung entdeckt, denn Haarwuchs wurde verstärkt. Das wurde ernst genommen und weiter entwickelt. Jetzt gibt es das Medikament Minoxidil auf dem Markt und das kommt nach der Haartransplantation zum Einsatz. So wird bei Haartransplantation Medikamente nicht nur der Haarausfall gestoppt, sondern die Haarwurzeln werden zum Wachstum angeregt. Jedoch die Patienten, die an Kreislauf- oder Bluthochdruck leiden, sie müssen auf die Einnahme von Minoxidil verzichten.