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| Gründe für Haarausfall |
Der Mensch besitzt die Neigung, einen Schuldigen zu suchen,
wenn sich etwas ereignet, dessen Ursache nicht eindeutig zu klären ist. Haarausfall
ist so ein Ereignis, das in der Regel eher schleichend daherkommt. Irgendwann
jedoch zeigt der Blick in den Spiegel, dass die einstige Haarpracht deutlich weniger
geworden ist. Doch warum? Sind es wirklich nur die Gene, die dafür die
Verantwortung tragen?
Mitverantwortliche gesucht und gefunden
Natürlich kann Haarausfall vielfältige Ursachen haben, die
der Mensch oft nur in geringem Maße oder gar nicht beeinflussen kann.
Krankheiten etwa oder eben das Erbe der Vorfahren. Es gibt jedoch „Volksdrogen“,
die ebenso das Haarwachstum und damit auch den Haarausfall bestimmen.
Zigaretten gehören ohne Frage zu den Drogen, die den
Haarwuchs negativ beeinflussen. Das liegt vor allem am Nikotin, einem in den
Glimmstengeln enthaltenen Toxin. Das Nikotin verengt die Blutgefäße und dies
blitzschnell. Schon etwa 10 bis 20 Sekunden, nachdem der Rauch der Zigarette eingesogen
wurde, gelangt das Nikotin in das Gehirn und sorgt dort unter anderem dafür, dass
die Blutzufuhr zur Kopfhaut verringert wird. In der Folge wird die Versorgung
der Haarfollikel mit Sauerstoff erheblich reduziert und die Haare geraten in Stress.
Alkohol funktioniert auf andere, jedoch ebenso schädliche
Weise und geht in die gleiche Richtung wie Zigaretten. Das Ethanol, der Alkohol
in Getränken wie Bier, Schnaps oder Wein, ist ein Nervengift mit hoher Bandbreite.
Unter anderem entzieht Alkohol dem Körper Wasser und damit auch den Haaren.
Diese jedoch benötigen die Wasserzufuhr, weil sie ein Bestandteil der
Durchblutung ist. Für die Haare bedeutet Alkoholkonsum wiederum, dass sowohl Sauerstoff
wie Nährstoffe nicht in ausreichendem Maß zugeführt werden.
Was hilft, wenn es zu spät ist?
Wer die legalen Gifte Alkohol und Zigaretten nicht missen
möchte, wird mit verstärktem Haarausfall wohl leben müssen. Sind die Haare
bereits weitgehend verloren, hilft der eigenen Gesundheit nur noch die Abstinenz
und der eigenen Haarpracht eine Eigenhaarverpflanzung. Die kostet etwa in
Istanbul weit weniger als in der BRD. Wer sich zum Beispiel das Rauchen einer
Schachtel Zigaretten am Tag erspart, hat die Kosten für die Haartransplantation
schon nach etwa eineinhalb Jahren wieder drin und wer dazu auch noch den
Alkohol sein lässt, wird nicht einmal ein Jahr brauchen, damit die Finanzen,
die Gesundheit und die Haare wieder stimmen.


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