Mittwoch, 27. Juni 2018

Wer ist schuld am Haarausfall?



Gründe für Haarausfall
Der Mensch besitzt die Neigung, einen Schuldigen zu suchen, wenn sich etwas ereignet, dessen Ursache nicht eindeutig zu klären ist. Haarausfall ist so ein Ereignis, das in der Regel eher schleichend daherkommt. Irgendwann jedoch zeigt der Blick in den Spiegel, dass die einstige Haarpracht deutlich weniger geworden ist. Doch warum? Sind es wirklich nur die Gene, die dafür die Verantwortung tragen?

Mitverantwortliche gesucht und gefunden

Natürlich kann Haarausfall vielfältige Ursachen haben, die der Mensch oft nur in geringem Maße oder gar nicht beeinflussen kann. Krankheiten etwa oder eben das Erbe der Vorfahren. Es gibt jedoch „Volksdrogen“, die ebenso das Haarwachstum und damit auch den Haarausfall bestimmen.

Zigaretten gehören ohne Frage zu den Drogen, die den Haarwuchs negativ beeinflussen. Das liegt vor allem am Nikotin, einem in den Glimmstengeln enthaltenen Toxin. Das Nikotin verengt die Blutgefäße und dies blitzschnell. Schon etwa 10 bis 20 Sekunden, nachdem der Rauch der Zigarette eingesogen wurde, gelangt das Nikotin in das Gehirn und sorgt dort unter anderem dafür, dass die Blutzufuhr zur Kopfhaut verringert wird. In der Folge wird die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff erheblich reduziert und die Haare geraten in Stress.

Alkohol funktioniert auf andere, jedoch ebenso schädliche Weise und geht in die gleiche Richtung wie Zigaretten. Das Ethanol, der Alkohol in Getränken wie Bier, Schnaps oder Wein, ist ein Nervengift mit hoher Bandbreite. Unter anderem entzieht Alkohol dem Körper Wasser und damit auch den Haaren. Diese jedoch benötigen die Wasserzufuhr, weil sie ein Bestandteil der Durchblutung ist. Für die Haare bedeutet Alkoholkonsum wiederum, dass sowohl Sauerstoff wie Nährstoffe nicht in ausreichendem Maß zugeführt werden.

Was hilft, wenn es zu spät ist?

Wer die legalen Gifte Alkohol und Zigaretten nicht missen möchte, wird mit verstärktem Haarausfall wohl leben müssen. Sind die Haare bereits weitgehend verloren, hilft der eigenen Gesundheit nur noch die Abstinenz und der eigenen Haarpracht eine Eigenhaarverpflanzung. Die kostet etwa in Istanbul weit weniger als in der BRD. Wer sich zum Beispiel das Rauchen einer Schachtel Zigaretten am Tag erspart, hat die Kosten für die Haartransplantation schon nach etwa eineinhalb Jahren wieder drin und wer dazu auch noch den Alkohol sein lässt, wird nicht einmal ein Jahr brauchen, damit die Finanzen, die Gesundheit und die Haare wieder stimmen.


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