Sonntag, 22. Juli 2018

Die Angst vor der Haar-OP



Es ist selbstverständlich, dass eine Operation für den oder die Betroffene kein Allerweltsvorgang ist. Das hierbei im Vorfeld Ängste bestehen, ist nur natürlich. Auch bei einer Eigenhaarverpflanzung sind die Vorgaben die gleichen wie bei jeder anderen Operation. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, also der absichtlich herbeigeführten Verletzung der Epidermis, um Haarfollikel einerseits zu entnehmen und andrerseits wieder einzusetzen. Auch wenn die Tiefe des Eingriffs minimal ist, so müssen die Vorgaben zur Hygiene genauso wie die Ausbildung des durchführenden Chirurgen und seines Teams den Standards der modernen Medizinheilkunde entsprechen.

Was sind die Risiken einer FUE-Haartransplantation?

Das der hygienische Standard eingehalten wird, ist eigentlich eine grundsätzliche Vorgabe. Keine Klinik oder Praxis kann es sich leisten, hierbei nachlässig zu sein. Die Patienten, aber auch die Ärztekammern sowie die Behörden strafen etwaige Vorkommnisse sofort ab. Das gilt keineswegs nur für Deutschland. Auch in Istanbul, einer der Hotspots im Segment derHaartransplantationen, ist dies eine unabdingbare Voraussetzung.

Die Risiken liegen vielmehr darin, dass die Eigenhaarverpflanzung nicht den Erwartungen entspricht. Etwa zu geringe Haardichte, das Haarwachstum bleibt aus oder die Haare zeigen in eine unnatürliche Richtung. Dies alles lässt sich mit einem erfahrenen Chirurgen vermeiden. Mit jeder Haartransplantation wächst dessen Erfahrung hinsichtlich der Haareigenschaften bei genetisch unterschiedlich ausgestatteten Menschen. Gerade an international stark frequentierten Kliniken oder Praxen wie in Istanbul ist deshalb der Erfahrungsschatz der Chirurgen sehr hoch.

Was ist mit Schmerzen und Wundheilung?

Betäubung, nicht etwa unter einer riskanten Vollnarkose. Während der Operation verspürt der Patient überhaupt keine Schmerzen und ist gleichzeitig bei vollem Bewusstsein. Je nach Praxis legt der Chirurg für den Patienten dessen Lieblingsmusik auf oder ein anregendes Gespräch mit der Assistentin überbrückt die Operationszeit.

Es sind zwar zahlreiche winzige Wunden, die bei einer Haartransplantation in die oberste Schicht der Kopfhaut eingebracht werden, aber es sind keine großflächigen, zusammenhängende Wunden. Sowohl der Schmerz wie auch die Wundhygiene lassen sich sehr gut kontrollieren. Die eigentliche Wundheilung ist bereits nach 10 bis 14 Tagen abgeschlossen.

Fazit zur Eigenhaarverpflanzung: Als Operation zählt sie zu den chirurgischen Vorgängen mit sehr geringem Risiko, weshalb Ängste verständlich, aber völlig unbegründet sind.  





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