Es ist selbstverständlich, dass eine Operation für den oder
die Betroffene kein Allerweltsvorgang ist. Das hierbei im Vorfeld Ängste
bestehen, ist nur natürlich. Auch bei einer Eigenhaarverpflanzung sind die
Vorgaben die gleichen wie bei jeder anderen Operation. Es handelt sich um einen
chirurgischen Eingriff, also der absichtlich herbeigeführten Verletzung der
Epidermis, um Haarfollikel einerseits zu entnehmen und andrerseits wieder
einzusetzen. Auch wenn die Tiefe des Eingriffs minimal ist, so müssen die
Vorgaben zur Hygiene genauso wie die Ausbildung des durchführenden Chirurgen
und seines Teams den Standards der modernen Medizinheilkunde entsprechen.
Was sind die Risiken einer FUE-Haartransplantation?
Das der hygienische Standard eingehalten wird, ist eigentlich
eine grundsätzliche Vorgabe. Keine Klinik oder Praxis kann es sich leisten,
hierbei nachlässig zu sein. Die Patienten, aber auch die Ärztekammern sowie die
Behörden strafen etwaige Vorkommnisse sofort ab. Das gilt keineswegs nur für
Deutschland. Auch in Istanbul, einer der Hotspots im Segment derHaartransplantationen, ist dies eine unabdingbare Voraussetzung.
Die Risiken liegen vielmehr darin, dass die
Eigenhaarverpflanzung nicht den Erwartungen entspricht. Etwa zu geringe Haardichte,
das Haarwachstum bleibt aus oder die Haare zeigen in eine unnatürliche
Richtung. Dies alles lässt sich mit einem erfahrenen Chirurgen vermeiden. Mit
jeder Haartransplantation wächst dessen Erfahrung hinsichtlich der
Haareigenschaften bei genetisch unterschiedlich ausgestatteten Menschen. Gerade
an international stark frequentierten Kliniken oder Praxen wie in Istanbul ist
deshalb der Erfahrungsschatz der Chirurgen sehr hoch.
Was ist mit Schmerzen und Wundheilung?
Eine FUE-Haartransplantation, dass aktuell modernsteVerfahren zur Eigenhaarverpflanzung, erfolgt minimal-invasiv und unter
örtlicher
Betäubung, nicht etwa unter einer riskanten Vollnarkose. Während der
Operation verspürt der Patient überhaupt keine Schmerzen und ist gleichzeitig
bei vollem Bewusstsein. Je nach Praxis legt der Chirurg für den Patienten dessen
Lieblingsmusik auf oder ein anregendes Gespräch mit der Assistentin überbrückt
die Operationszeit.
Es sind zwar zahlreiche winzige Wunden, die bei einer Haartransplantation
in die oberste Schicht der Kopfhaut eingebracht werden, aber es sind keine
großflächigen, zusammenhängende Wunden. Sowohl der Schmerz wie auch die
Wundhygiene lassen sich sehr gut kontrollieren. Die eigentliche Wundheilung ist
bereits nach 10 bis 14 Tagen abgeschlossen.
Fazit zur Eigenhaarverpflanzung: Als Operation zählt sie zu
den chirurgischen Vorgängen mit sehr geringem Risiko, weshalb Ängste verständlich,
aber völlig unbegründet sind.


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