Immer dünner werdendes Haar oder die Ausbreitung der
Stirnglatze auf die Regionen des Hinterkopfes, wo sie sich irgendwann mit der
Tonsur vereinigt, wird von vielen Männern als Schicksal hingenommen. Dabei
wissen die meisten Menschen nicht, welche Formen des Haarausfalls und welche
Gründe es dafür geben kann.
Der häufigste Grund, warum Haare bei Männern ausfallen,
beruht auf der Vererbung eines Gendefekts. Diese fehlerhafte genetische
Veranlagung hat sich irgendwann in grauer Vorzeit bei Männern europäischer
Abstammung eingeschlichen und so verbreitet, das heute mehr als die Hälfte
aller männlichen Europäer und von ihnen abstammende Nachkommen darunter leiden.
Es gibt jedoch noch weitere Formen des Haarausfalls, so etwa der sogenannte
diffuse Haarausfall, bei dem die Haare gleichmäßig in jeder Kopfregion
ausfallen. Selbst ein saisonal auftretender Haarausfall ist möglich, der sich
nur im Frühjahr oder im Herbst bemerkbar macht. Hinzu kommt noch der kreisrunde
Haarausfall, die Tonsur am Oberkopf.
Die Ursachen können
sehr unterschiedlich sein
Bei der Tonsur wird von einer Autoimmunkrankheit
ausgegangen, beispielsweise eine Ernährungsstörung der Haarwurzeln, doch die
Liste der möglichen Ursachen ist lang und oft ist der tatsächliche Grund für
den Haarausfall vom Dermatologen trotz gründlicher Untersuchung nicht eindeutig
festzustellen. Dafür sind die Zusammenhänge zwischen Organen, Nerven, Muskeln,
Ernährung, Lebensweise und nicht zuletzt der Psyche des Menschen einfach zu komplex.
Nachfolgend eine leider unvollständige Liste möglicher Ursachen für
Haarausfall:
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Vollnarkose bei einer Operation
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Nahrungsmittelunverträglichkeiten
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Belastung durch Umweltgifte
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Mangelversorgung bei den Vitaminen H /D, Silizium,
Eisen oder Zink
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Eventuelle Schilddrüsenerkrankungen
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Pilzbesiedlung in der Darmflora
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Mangel an den Aminosäuren Tryptophan, Methionin
und Cystein
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Eventuelle Hormonstörungen
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Farbbehandlung der Haare mit chemischen Mitteln
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Altersbedingter Haarausfall
Allein das riesige Feld der Nahrungsmittelunverträglichkeiten
bietet tausende Möglichkeiten. Immerhin ist die Liste der Zusatzstoffe in der
Nahrungsmittelindustrie über 300 Seiten lang. Hinzu kommen technische
Hilfsstoffe und nicht zu vergessen die Unverträglichkeiten, die Mutter Natur selbst
auch noch bietet.
Dafür ist der am häufigsten vorkommende Grund, die Vererbung
des Haarausfalls, inzwischen sehr gut erforscht und es bietet sich „eine“
Lösung an. Es ist wirklich nur eine Lösung, wenn auch die Pharmaindustrie oder
Naturheilkundler fast wöchentlich mit neuen Wundermitteln gegen ererbten
Haarausfall an die Öffentlichkeit gehen. Tatsächlich helfen kann nur eine
Eigenhaarverpflanzung. Details dazu lassen sich unter Health Travels erfahren.
Die hierbei zur Anwendung kommenden Verfahren lassen sich ebenso bei
altersbedingtem Haarausfall anwenden, der je nach Veranlagung schon ab dem 40.
Lebensjahr eintreten kann.

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