Bärte sind die Zierde vieler Männer. Der gepflegte
Drei-Tage-Bart genauso wie der dichte Vollbart. Nicht zu vergessen, die
weiteren Varianten, die Bartträger gerne präsentieren. Doch nicht jeder Mann
kann sich über ein ausreichendes Bartwachstum freuen. Die genauen Ursachen,
warum der Bartwuchs unterschiedlich verteilt ist, konnten bisher nicht restlos
erkundet werden. Eine Möglichkeit sind genetische Erbanlagen. Immerhin gibt es
auf der Erde ganze Regionen, in denen der männliche Teil der Bevölkerung einen
nur schwach ausgeprägten Bartwuchs vorweisen kann. Evolutionsforscher sehen im
Bart des Mannes ein Zeichen für Dominanz und Stärke, wobei extreme klimatische
Verhältnisse in der Vergangenheit den Hormonhaushalt der Männer so veränderte,
dass sich der Bartwuchs verringerte und dies in das genetische Erbe einfloss.
Über Völkerwanderungen und die langsame Ausbreitung setzt sich heute der
Genpool eben aus Männern mit starkem oder eher schwachem Bartwuchs
zusammen.
Wahrscheinlich kennt jeder einen Freund, Bekannten oder
Verwandten, dessen Bartwuchs nicht den Idealvorstellungen entspricht. Zu dünn
oder zu große beziehungsweise kleine Lücken, die das harmonische Bild stören.
Es können natürlich auch Narben oder die Nebenwirkungen von einer Strahlen-
respektive Chemotherapie sein.
Mit einer Barthaarverpflanzung Abhilfe schaffen
So wie Haartransplantationen am Kopf vorgenommen werden, um
etwa Geheimratsecken oder Stirnglatzen zu beseitigen,
können auch Barthaare
transplantiert werden. Allerdings können dabei die Kopfhaare nicht verwendet
werden, denn diese besitzen eine andere Struktur als Barthaare. Folglich werden
dazu die vorhandenen Barthaare entnommen und in die Bereiche eingepflanzt, in
denen bisher keine Barthaare sprießen. Es besteht nun nicht die Gefahr, dass
durch die Entnahme an anderer Stelle neue Lücken entstehen. Den entnommenen
Barthaaren folgen bald neue Haare, denn es werden zwar die Barthaare mit den
sogenannten Follikeln mittels einer Hohlnadel unter lokaler Betäubung entfernt,
nicht jedoch die Papille, die in der Haut sitzt und neues Barthaar wachsen
lässt.
Bei der Barthaarverpflanzung kommt die FUE-Methode zur
Anwendung, die keinerlei Narben hinterlässt. Da eine Barthaarverpflanzung als
kosmetische OP bezüglich der Kosten nicht von den Kassen getragen wird, lohnt
sich ein kurzer Ausflug nach Istanbul, organisiert von der Agentur Health
Travels, um die Operation dort durchführen zu lassen. Eine Kostenersparnis von
bis zu 50 % bei gleich hoher Qualität ist ein gewichtiges Argument, oder?

