Der Glimmstängel wird, meist zu Recht, für eine ganze Anzahl
von Erkrankungen verantwortlich gemacht. Auch in Bezug auf den Haarausfall
besitzt das Rauchen zumindest eine negative Wirkung. Gerade für Männer, die an
einer androgenetischen Alopezie leiden, stellt das Rauchen sozusagen einen
Beschleuniger des Haarausfalls dar.
Die androgenetische Alopezie oder der ererbte Haarausfall
ist die häufigste Form der Kahlheit bei Männern. Allein in Europa sind davon
rund 60 % aller männlichen Personen betroffen. Dabei sterben infolge einer
Unverträglichkeit gegenüber einem Nebenhormon des Testosterons vor allem im
oberen Kopfbereich die Haarwurzeln ab und die Haare fallen dauerhaft aus. Wie
schnell dieser Prozess vor sich geht, ist von verschiedenen weiteren Faktoren
abhängig.
Sehr wichtig ist hierbei die Durchblutung der Kopfhaut. Auch
unsere Haare werden über das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Rauchen jedoch sorgt für eine Verengung der Blutgefäße und damit für eine
verlangsamte Durchblutung. Der Nachschub an Nährstoffen und Sauerstoff für die
Haarwurzeln kommt ins Stocken. Nun kommt für die Haare neben der ererbten
Hormonunverträglichkeit auch noch eine Unterversorgung ins Spiel, was den
Haarausfall vorverlegt.
Eine Studie in Asien liefert Fakten
Bereits im Jahr 2007 führten Forscher in der taiwanesischen
Hauptstadt Taipeh eine Studie mit 740 asiatischen Männern durch. Dabei
wurden
das Alter, die Familienanamnese und weitere individuelle Risikofaktoren
berücksichtigt. Diese Faktoren wurden wiederum mit den Rauchgewohnheiten der
Probanden abgeglichen. Das Ergebnis war eindeutig. Es besteht ein statistisch
nachweisbarer Zusammenhang zwischen Haarausfall und der Menge an Zigaretten,
die täglich geraucht werden.
Natürlich kann es hierbei keine exakte Grenze geben, mit der
die Beschleunigung des Haarausfalls mit der genauen Anzahl der Zigaretten
kulminiert. Im Durchschnitt jedoch zeigt sich, dass Raucher, die mehr als zehn
Zigaretten täglich konsumieren, stärker von Haarausfall betroffen sind als
weniger starke Raucher.
Auch wenn nun diese schlechte Gewohnheit abgelegt wird, lässt sich bei der androgenetischen Alopezie der Haarausfall nicht ganz stoppen. Er schreitet nur etwas langsamer fort. An den kahlen Stellen wieder Haare wachsen zu sehen, ist leider nur Wunschdenken, oder besser fast nur Wunschdenken. Einzig und allein eine Eigenhaarverpflanzung kann wieder zu vollem Haupthaar verhelfen. Die jedoch kostet in Deutschland, der Schweiz oder Österreich recht viel Geld. Die Lösung hierfür bietet die Agentur Health Travels durch Gesundheitsreisen nach Istanbul an. Haartransplantationen durch erfahrene Chirurgen in einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.



