Montag, 17. Dezember 2018

Haarausfall – ein komplexes Thema



Immer dünner werdendes Haar oder die Ausbreitung der Stirnglatze auf die Regionen des Hinterkopfes, wo sie sich irgendwann mit der Tonsur vereinigt, wird von vielen Männern als Schicksal hingenommen. Dabei wissen die meisten Menschen nicht, welche Formen des Haarausfalls und welche Gründe es dafür geben kann.

Der häufigste Grund, warum Haare bei Männern ausfallen, beruht auf der Vererbung eines Gendefekts. Diese fehlerhafte genetische Veranlagung hat sich irgendwann in grauer Vorzeit bei Männern europäischer Abstammung eingeschlichen und so verbreitet, das heute mehr als die Hälfte aller männlichen Europäer und von ihnen abstammende Nachkommen darunter leiden. Es gibt jedoch noch weitere Formen des Haarausfalls, so etwa der sogenannte diffuse Haarausfall, bei dem die Haare gleichmäßig in jeder Kopfregion ausfallen. Selbst ein saisonal auftretender Haarausfall ist möglich, der sich nur im Frühjahr oder im Herbst bemerkbar macht. Hinzu kommt noch der kreisrunde Haarausfall, die Tonsur am Oberkopf.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein

Bei der Tonsur wird von einer Autoimmunkrankheit ausgegangen, beispielsweise eine Ernährungsstörung der Haarwurzeln, doch die Liste der möglichen Ursachen ist lang und oft ist der tatsächliche Grund für den Haarausfall vom Dermatologen trotz gründlicher Untersuchung nicht eindeutig festzustellen. Dafür sind die Zusammenhänge zwischen Organen, Nerven, Muskeln, Ernährung, Lebensweise und nicht zuletzt der Psyche des Menschen einfach zu komplex. Nachfolgend eine leider unvollständige Liste möglicher Ursachen für Haarausfall:

·        Vollnarkose bei einer Operation
·        Nahrungsmittelunverträglichkeiten
·        Belastung durch Umweltgifte
·        Mangelversorgung bei den Vitaminen H /D, Silizium, Eisen oder Zink
·        Eventuelle Schilddrüsenerkrankungen
·        Pilzbesiedlung in der Darmflora
·        Mangel an den Aminosäuren Tryptophan, Methionin und Cystein
·        Eventuelle Hormonstörungen
·        Farbbehandlung der Haare mit chemischen Mitteln
·        Altersbedingter Haarausfall

Allein das riesige Feld der Nahrungsmittelunverträglichkeiten bietet tausende Möglichkeiten. Immerhin ist die Liste der Zusatzstoffe in der Nahrungsmittelindustrie über 300 Seiten lang. Hinzu kommen technische Hilfsstoffe und nicht zu vergessen die Unverträglichkeiten, die Mutter Natur selbst auch noch bietet.


Dafür ist der am häufigsten vorkommende Grund, die Vererbung des Haarausfalls, inzwischen sehr gut erforscht und es bietet sich „eine“ Lösung an. Es ist wirklich nur eine Lösung, wenn auch die Pharmaindustrie oder Naturheilkundler fast wöchentlich mit neuen Wundermitteln gegen ererbten Haarausfall an die Öffentlichkeit gehen. Tatsächlich helfen kann nur eine Eigenhaarverpflanzung. Details dazu lassen sich unter Health Travels erfahren. Die hierbei zur Anwendung kommenden Verfahren lassen sich ebenso bei altersbedingtem Haarausfall anwenden, der je nach Veranlagung schon ab dem 40. Lebensjahr eintreten kann.