Samstag, 26. November 2016

Die Lösung bei Haarausfall: Eine Eigenhaarverpflanzung


Unserer Haare sind nicht nur ein Schutz vor äußeren Einflüssen, wie Kälte oder Sonnenstrahlen, sondern haben heutzutage eine vorrangige ästhetische Bedeutung. Wir waschen sie, fönen sie, “stylen” sie und betrachten sie jeden Tag zigmal im Spiegel.

Eigenhaarverpflanzung bei Haarausfall
Doch bei den Männern kommt es leider häufig zu genetischem Haarausfall. Das heißt, je älter man wird, desto mehr zeichnet sich ein gewisses Haarausfallmuster ab. Dabei beginnen die Haare zunächst im Schläfenbereich auszufallen. Es entstehen, die im Volksmund bekannten “Geheimratsecken”. Danach lichtet sich das Haupthaar und der Haaransatz geht merklich zurück. Im weiteren Verlauf nimmt die Haardichte mehr und mehr ab und es entsteht eine Halbglatze. Letztlich bleibt bei vielen Männern nur noch ein Haarkranz. Der erblich bedingte Haarausfall (androgenethische Alopezie) ist in ein gewisses Muster bzw. Phasen eingeteilt. Die “Norwood-Hamilton-Skala” teilt den Haarausfall in insgesamt 7 Typen ein und beschreibt diese.
Der erste Schritt, wenn man merkt, dass deutlich mehr Haare ausfallen als gewöhnlich sollte der Gang zum Arzt sein. Dieser nimmt Blutproben und führt verschiedene Test durch mit Hilfe derer die Ursache des Haarausfalls festgestellt werden kann. Außer den genetischen Gründen kommt es auch häufig aufgrund von Stress, Belastung, Alkohol oder anderen Erkrankungen wie z.B. Diabetes zum Haarausfall. Dieser ist dann in der Regel jedoch zeitlich begrenzt.

Was kann gegen erblichen Haarausfall unternommen werden?

Zunächst gibt es natürlich eine Vielzahl von Medikamenten die den Haarausfall stoppen bzw. hinauszögern. Beliebte sind z.B. Finasterid und Minoxidil, die oral eingenommen bzw. auf die Haare/Kopfhaut aufgetragen werden. Diese und alle anderen “Haarwuchsmittel” könne jedoch keinen neuen Haarwuchs erzeugen. Sie wirken, indem sie die Alopezie stoppen oder etwas verlangsamen. Daher ist eine Lösung um wieder volleres Haar zu bekommen eine Eigenhaarverpflanzung.

Wie funktioniert eine Haartransplantation?

Haartransplantation
Das transplantieren von Haaren fällt unter den Bereich der plastischen Chirurgie und wird von Haarspezialisten, die plastische Ärzte sind durchgeführt.
Dabei ist zu beachten, dass grundsätzlich keine neuen Haare geschaffen, sondern Haare umverteilt werden. Dazu werden zunächst die zu transplantierenden Haare vom Hinterkopf (die Haare dort sind immun gegen Ausfall) entnommen und hinterher in die kahlen Stellen eingepflanzt.


Wie erfolgt die Haarentnahme?

Derzeit werden zwei verschiedene Methoden angewandt, um die Haare zu extrahieren.
Einzelentnahme (FUE) und Streifenentnahme (FUT). Bei der ersten Technik werden die Haare einzeln mit einer feinen Nadel entnommen. Dies nimmt viele Stunden in Anspruch.
Die andere Möglichkeit ist, die Haare auf einem Hautstreifen zu entnehmen, der aus dem Hinterkopf herausgeschnitten wird. Der Unterschiede dieser Haarverpflanzungsmethoden liegt in der Extrationsphase. Vorteil der Einzelhaartransplantation ist, dass keine Narbe entsteht und dass sie grundsätzlich weniger invasiv ist.
Im Anschluss werden kleine Löcher in die Kopfhaut gestochen, in die die Haare dann implantiert werden. Dabei ist die natürliche Wuchsrichtung der Haare zu beachten.
Die Risiken einer Eigenhaarverpflanzung sind eventuelle Entzündungen oder ästethische Makel, wenn der Arzt sein Handwerk nicht beherrscht.

Wie hoch sind die Haartransplantation Preise?

Je nach Arzt, Land, Technik und Umfang können die Preise stark variieren. Als Beispiel sind die Kosten einerHaartransplantation in der Türkei deutlich geringer als in Deutschland. Der Unterschied liegt etwa bei 50%.


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