Donnerstag, 29. November 2012

Potentielle Risiken einer Haartransplantation


Allgemein lässt sich feststellen, dass die Risiken im Zuge einer Haartransplantation oder auch Haarverpflanzung genannt sehr sehr gering sind. Dies gilt unabhängig von der angewandten Methode zunächst festzuhalten. Trotzdem ist es für alle diejenigen die sich entweder für eine Haartransplantation in der Türkei interessieren oder sich für eine entschieden haben wichtig, über die Risiken Bescheid zu wissen und darüber informiert zu sein, wie es um die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der bestehenden Risiken bei der Behandlung des Haarausfalls bestellt ist.

Eine oftmals nicht zu vermeidende Nebenerscheinung von Haartransplantationen ist das Auftreten von Narben. Bei der sogenannten Streifen (oder STRIP-) Methode besteht das Risiko von Narbenbildung vor allen Dingen im sogenannten Spenderbereich. Diese Narben können jedoch durch plastische Chirurgie auch im Nachhinein behoben werden. Eine andere Möglichkeit, die Narbenbildung zu vermeiden ist die Verwendung der FUE-Methode, wobei Haare in die Narbe verpflanzt und somit verdeckt werden. Allgemein lässt sich sagen, dass man bei der Auswahl des operierenden Chirurgen darauf achten sollte, dass dieser die nötige Erfahrung mit bringt, denn durch die korrekte chirurgische Technik kann das Risiko von Narbenbildung signifikant verringert werden. 

Auch das Risiko von Infektionen besteht wie bei allen operativen Eingriffen. Das liegt daran, dass während des Eingriffs unter die Haut eingedrungen wird. Die eventuell auftretenden Infektionen stellen jedoch kein bedrohliches Risiko dar, das sie einfach behandelt werden können. Dies geschieht normalerweise, indem die Wunde gründlich gereinigt und desinfiziert wird und anschließend mit Hilfe von Antibiotika behandelt wird. Auch Schwellungen und kleine Blessuren sind ein potentielles Risiko von Haartransplantationen. Zumeist berichten Patienten die sich für eine Haartransplantation entschieden haben von Schwellungen im Stirnbereich und auf den Augenlidern. Teilweise kann dies wie das durch Raufereien entstehende alt bekannte „Veilchen“ auf dem Auge aussehen. Diese Schwellungen klingen jedoch üblicherweise nach circa fünf Tagen ab. 

Schließlich kann es im Zuge von Haartransplantationen auch zu Gefühlsveränderungen kommen. Diese Gefühlsveränderungen beziehen sich sowohl auf den Entnahmebereich als auch auf die Oberfläche des Kopfes, auf die implantiert wird. In dem Teil wo der Hautstreifen entnommen wird, durchtrennt der Operateur zur gleichen Zeit Nervenstränge im Fett der Unterhaut und deshalb klagen Patienten die sich einer Haartransplantation unterzogen haben über eine Art „Styropor-Gefühl“. Dieses Gefühl ist jedoch kein Grund zur Sorge sondern Teil des Heilungsprozesses und wird sich schrittweise zurück entwickeln. Zudem treten auch auf der Oberfläche, wo die neu eingepflanzten Haarteilchen sich befinden, Gefühlsveränderungen auf. Die Stärke dieses Taubheitsgefühls variiert von Patient zu Patient und ist auch nur vorübergehender Natur. Nach wenigen Tagen, jedoch spätestens nach ein paar Wochen, genießen Sie auch an diesem Teil des Kopfes wieder eine völlig normale Empfindsamkeit. 

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