Allgemein lässt sich
feststellen, dass die Risiken im Zuge einer Haartransplantation oder auch
Haarverpflanzung genannt sehr sehr gering sind. Dies gilt unabhängig von der
angewandten Methode zunächst festzuhalten. Trotzdem ist es für alle diejenigen
die sich entweder für eine Haartransplantation in der Türkei interessieren oder sich für eine
entschieden haben wichtig, über die Risiken Bescheid zu wissen und darüber
informiert zu sein, wie es um die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der
bestehenden Risiken bei der Behandlung des Haarausfalls bestellt ist.
Eine oftmals nicht zu
vermeidende Nebenerscheinung von Haartransplantationen ist das Auftreten von
Narben. Bei der sogenannten Streifen (oder STRIP-) Methode besteht das Risiko von
Narbenbildung vor allen Dingen im sogenannten Spenderbereich. Diese Narben
können jedoch durch plastische Chirurgie auch im Nachhinein behoben werden.
Eine andere Möglichkeit, die Narbenbildung zu vermeiden ist die Verwendung der
FUE-Methode, wobei Haare in die Narbe verpflanzt und somit verdeckt werden.
Allgemein lässt sich sagen, dass man bei der Auswahl des operierenden Chirurgen
darauf achten sollte, dass dieser die nötige Erfahrung mit bringt, denn durch
die korrekte chirurgische Technik kann das Risiko von Narbenbildung signifikant
verringert werden.
Auch das Risiko von
Infektionen besteht wie bei allen operativen Eingriffen. Das liegt daran, dass
während des Eingriffs unter die Haut eingedrungen wird. Die eventuell
auftretenden Infektionen stellen jedoch kein bedrohliches Risiko dar, das sie
einfach behandelt werden können. Dies geschieht normalerweise, indem die Wunde
gründlich gereinigt und desinfiziert wird und anschließend mit Hilfe von
Antibiotika behandelt wird. Auch Schwellungen und kleine Blessuren sind ein
potentielles Risiko von Haartransplantationen. Zumeist berichten Patienten die
sich für eine Haartransplantation entschieden haben von Schwellungen im
Stirnbereich und auf den Augenlidern. Teilweise kann dies wie das durch
Raufereien entstehende alt bekannte „Veilchen“ auf dem Auge aussehen. Diese
Schwellungen klingen jedoch üblicherweise nach circa fünf Tagen ab.
Schließlich kann es im
Zuge von Haartransplantationen auch zu Gefühlsveränderungen kommen. Diese
Gefühlsveränderungen beziehen sich sowohl auf den Entnahmebereich als auch auf
die Oberfläche des Kopfes, auf die implantiert wird. In dem Teil wo der
Hautstreifen entnommen wird, durchtrennt der Operateur zur gleichen Zeit
Nervenstränge im Fett der Unterhaut und deshalb klagen Patienten die sich einer
Haartransplantation unterzogen haben über eine Art „Styropor-Gefühl“. Dieses
Gefühl ist jedoch kein Grund zur Sorge sondern Teil des Heilungsprozesses und
wird sich schrittweise zurück entwickeln. Zudem treten auch auf der Oberfläche,
wo die neu eingepflanzten Haarteilchen sich befinden, Gefühlsveränderungen auf.
Die Stärke dieses Taubheitsgefühls variiert von Patient zu Patient und ist auch
nur vorübergehender Natur. Nach wenigen Tagen, jedoch spätestens nach ein paar
Wochen, genießen Sie auch an diesem Teil des Kopfes wieder eine völlig normale
Empfindsamkeit.
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