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| Androgenetische Alopezie |
In der medizinischen Fachsprache wird der vererbte
Haarausfall als androgenetische Alopezie bezeichnet. Ein Erbe, mit dem sich
vorwiegend Europäer und Menschen mit europäischen Wurzeln, etwa viele
US-Amerikaner oder Australier, abfinden müssen. Es ist leider ein Erbe, das
nicht ausgeschlagen werden kann. Das Erbe ist zudem recht umfangreich. Die
Schätzungen darüber, wie viele Männer davon betroffen sind, liegen zwischen 60
und 80 %. Es ist zwar umfangreich, aber unsichtbar, denn das Erbe besteht aus
einem Gen, das sowohl vom Vater wie auch der Mutter an den Sohn übergeben
werden kann. Dabei ist die Mutter nur die Überbringerin, die es wiederum von
ihrem Vater geerbt haben kann. Frauen sind von der androgenetischen Alopezie
weit weniger betroffen als Männer.
Was macht dieses Gen, das schon sehr junge Männer die
Bildung von Geheimratsecken oder sogar Stirnglatzen an sich feststellen?
Es sorgt dafür, dass die Kopfhaare gegenüber einem
bestimmten Hormon überempfindlich reagieren. Es handelt sich hierbei um das
körpereigene Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Ausgerechnet dieses Hormon ist mit für
den Aufbau der männlichen Körperbehaarung verantwortlich. Interessanterweise
sind von dieser Überempfindlichkeit meistens nicht alle Haare auf der Kopfhaut
betroffen. In der Regel ist zumindest ein Haarkranz, der von einem Ohr über den
Hinterkopf zum anderen Ohr verläuft, von der Überempfindlichkeit
ausgeschlossen. Diese gesunden Haare bilden auch den Schlüssel für die Lösung
des Problems, das sich medikamentös nur sehr bedingt bekämpfen lässt, wohl aber
operativ, mehr dazu finden Sie unter Health Travels.
Doch zunächst noch ein Erklärungsversuch, warum die androgenetische
Alopezie überhaupt besteht. Eine These dazu bezieht sich auf
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| Haarausfall |
Doch nun dazu, was gegen ererbten Haarausfall am besten
hilft.
Da sich die androgenetische Alopezie mittels Medikamenten
bestenfalls aufhalten lässt, jedoch keine neuen Haare wachsen, dort wo bereits
kahle Stellen bestehen, bleibt nur die Eigenhaarverpflanzung. Die
Haartransplantation ist bereits seit vielen Jahren ein bewehrtes Mittel, der
Glatze und dem Gen aus grauer Vorzeit erfolgreich den Kampf anzusagen.

